Tsitsikamma – wo das Meer ganz wild ist

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Ich möchte euch gern noch eine Ecke Südafrikas zeigen, die wir am Wochenende besucht haben: den Tsitsikamma Nationalpark. Nicht ohne Grund ist dieser Bestandteil der beliebten Garden Route. Das Meer rauscht hier mit einer Gewalt auf den Strand zu, die einen glauben lässt, es würde einen jeden Moment verschlingen und mit hinaus ziehen wollen. Wellen brechen an Klippen und erreichen ohne weitere Höhen von mehreren Metern. Am Strand ist das Gestein so scharfkantig, dass die Gummisohlen der Flip Flops von Rissen bedroht sind. Ein paar Meter weiter findet sich der schönste Sandstrand mit kiloweise Muscheln und Treibholz. Noch ein paar Meter weiter ist ein Steinstrand mit riesigen Steinen, die vom Meer ganz rund geschliffen sind. Wenn die Wellen gegen sie schlagen und sie rollen lassen, ist das so laut, dass man kurzzeitig sein eigenes Wort nicht versteht. Die vielen Wanderwege, die es hier gibt, führen größtenteils direkt am Meer entlang, sodass man Delfine, Wale und mit etwas Glück sogar Haie aber auch Dassis beobachten kann, die beim ersten Sonnenschein aus ihren Verstecken kommen, um Wärme zu tanken. Darüber hinaus gibt es Wasserfälle, Seen, Wälder, Möglichkeiten zum Kaffee trinken und die dunkelsten Nächte. Eine Übernachtung an einer der kleinen Hütten am Strand lohnt sich in jedem Fall, denn da die nächste Stadt gute 60 Kilometer entfernt ist, besteht keine Lichtverschmutzung und gibt daher einen Blick auf einen Glitzerhimmel frei, der an Lametta an Weihnachten erinnert. Hach, ich fahr bestimmt ganz bald wieder hin!

Dark Cloud Blanket Pattern

kleines Wollmonster

Da die Abende und Nächte im Winter hier doch recht kalt sind, habe ich mir eine schnelle, unkomplizierte und super warme Wolldecke gestrickt. Nicht mal eine Woche und das gannze war fertig!

Insgesamt hat sie eine Größe von 115 x 170 cm und ich habe in etwa 630 Meter Wolle gebraucht. Damit ich schnell voran komme habe ich wohl mit den größten Nadeln (20 mm) überhaupt gestrickt. Das Muster ist ein simples Perlmuster – eines meiner liebsten Strickmuster. Für alle, die sich auch an so ein Wollmonster wagen wollen habe ich eine kurze Anleitung gemacht.

Dark Cloud

oder auf  Ravelry

Viel Freude damit.

Easy DIY: Dreamcatcher

Dreamcatcher

Ich kann mich erinnern, dass ich als Kind einen Traumfänger in meinem Fenester hängen hatte. Später hab ich ihn verschenkt oder weggeworfen. Wahrscheinlich hielt ich es dann für Hippiezeug. Nachdem ich hier so viele Muscheln und Federn gefunden habe, fand ich, dass es an der Zeit war, wieder einen Traumfänger über meinem Bett hängen zu haben.  Das Ganze ist fix gemacht und lässt sich wunderbar mit Dingen zusammen basteln, die man zu Hause hat. Das wären:

  • Pappe (Oder jedes andere Material aus dem sich ein Ring schneiden lässt; Pappe muss unter Umständen doppelt genommen werden, damit es am Ende stabil ist)
  • Schere
  • Teller oder Zirkel
  • Paketschnur oder Wollreste
  • Gedöns zum Dranhängen

Und so geht es:

Kreis auf Pappe malen und ausschneiden, dann inneren Kreis einzeichnen und ebenfalls ausschneiden.

Paketschnur drumherrum wickeln und bei Bedarf gleich eine kleine Schlaufe zum aufhängen mit einarbeiten. Für das Innere Wolle nach Wunsch einarbeiten. Ich weiß leider niht, ob es da bestimme Technicken gibt (gibt es sicher) aber wer sich inspirieren lassen will, kann gern auch mal hier vorbei schauen. Ich hab die Seite leider erst später entdeckt. Die Traumfänger in Mondform werde ich da sicher nochmal probieren.

Jetzt fehlt nur noch das Gebaumel unten. Auch hier sind der Fanatsie keine Grenzen gesetzt. Wenn ihr zufrieden seid: aufhäängen und freuen.

Gute Träume !