Things to do in Port Elizabeth No. 23: Walk the Route 67

feet

(english version below)

Die Route 67 ist ein Weg, der durch die Stadt führt und ganz nebenbei die Historie der Stadt mit moderner Kunst verbindet. Insgesamt passiert man (Überraschung) 67 Bauwerke/Kunstwerke/Denkmäler, die sich zum Teil selbst erklären und zum Teil nur mit dem von der Touristeninfo zur Verfügung gestelltem Infoblättchen verstehen lassen. So führt dort beispielsweise ein „Weg zur Freiheit“ auf eine auf einem Berg gelegene Terrasse. Der Weg ist mit aufgemalten Kreuzen übersät, die die Schlange der ersten Wähler der demokratischen Wahlen 1994 symbolisieren. Oben angelangt kann man nicht nur Nelson Mandela die Hand schlagen, sondern auch die größte Flagge Südafrikas in Südafrika sehen. Am beeindruckensten für mich ist ein riesiges Mosaik am Fuße einer kleinen Pyramide, die selbst zur Erinnerung an die Frau des Stadtgründers Furane Docking, gebaut wurde. Für mich ein Muss, wenn man in Port Elizabeth ist. Bei Sonnenschein kann man auf dieser Strecke Stunden verbringen und am Ende einen wundervollen Blick über die Stadt und den Hafen genießen.

The Route 67 is a trail within the city center, passing historical and modern art. You can see (surprise) 67 buildings/artworks/monuments which are partial self-explaining and partial only to understand with the help of a brochure offered by the city tourist information. There is for instance a path called the “walk to freedom” which is leading to the top of a little mountain. It is covered with painted crosses, symbolizing the election line of the first democratic elections in 1994. On the top of the mountain you can shake hands with a figure of Nelson Mandela and see the biggest South African flag in the country. Most impressive for me is a huge and stunning mosaic at the feet of a little pyramid which was build in memories of the city founders wife. If you ask me this route is a must for every visitor of the city. You can spend hours here and also enjoy a nice view over the city and the harbor.

Advertisements

Things to do in Port Elizabeth No. 22: Eat Ethiopian

feet

(english version below)

Das wir hier wenig auswärts essen gehen habe ich ja schon mal erzählt. Als Vegetarier ist es eher schwierig eine gute Küche zu finden. Oder nein, nicht schwierig, nur eintönig. In der Regel besteht die Wahl zwischen griechischem Salat oder Focchachia. Nicht das ich mit beidem nicht zufrieden bin, aber auf Dauer hätte ich gerne mal einen anderen Geschmack. Daher haben wir die Idee eines Freundes mit ihm in ein äthiopisches Restaurant zu gehen mit Freuden aufgenommen. Das Restaurant liegt in Central und ist als solches nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Es gleicht einem kleinen Wohnhaus mit einem Hof auf der linken Seite, in den ein Tisch und ein paar Stühle geschleppt wurden. Man denkt eher an eine geplante Hausparty unter Freunden, denn der Platz ist auch nicht riesig. Draußen finden ungefähr 8 Leute Platz. Wenn sie keine Angst vor kuschliger Gemütlichkeit haben vielleicht auch ein paar mehr. Und auch wenn es drinnen etwas geräumiger ist, so möchte man die lauwarmen Abende doch lieber draußen verbringen. Um sicher zu gehen, dass man auch etwas zu essen bekommt, ist ein Anruf ein paar Stunden vorher Pflicht. Nicht nur um anzugeben, mit wie viel Personen man auftaucht sondern auch um bereits zu bestellen, was man essen möchte. Die Wahl ist dabei nicht so schwer, da es eigentlich nur ein vegetarisches (eigentlich sogar veganes) und ein paar verschiedene nicht vegetarische Essen gibt. Wir haben uns daher auf die injeras gefreut, fluffige Fladen aus Reismehl, die mit einer Unmenge an verschiedenen Kartoffel-, Bohnen- und Linsenfüllungen auf den Tisch kamen und bei denen eine Soße besser geschmeckt hat als die andere. So hatte ich mir das eigentlich erhofft, als wie hierher gezogen sind: das ich viele neue Gewürze und Geschmäcke kennen lerne und am Ende nicht das gleiche koche, wie alle Jahre zuvor. Die Fladen, deren Zubereitung drei Tage dauern, werden zwar nicht in meinem Kochbuch landen, aber die verschiedenen Bohnen und Linsengerichte sicher.

I have told you already that we don’t go out for dinner very often. It is hard to find something nice as an vegetarian. Well, not hard, but dreary since you can only choose between Greek salad and Focchchia most of the time. Not that I don’t like that but at one point I want to taste something else. So we happily agreed when a friend asked us to have dinner with him at an Ethiopian restaurant. The restaurant is in Central and you wouldn’t recognize it at such at fist sight. It is more like a small house with a small yard at one side that comes with a table and some chairs on it. It reminded me of friends having a garden party  since it really is not that big. There might be enough room for eight people. Maybe a few more if they like it cozy. Even though there is more room inside, it is much nicer to spend the warm evenings outside. To be sure to get some food you have to call before. Not only to tell how many people are coming but also to order already. It’s not hard to decide since there is only one vegetarian (actually even a vegan) meal and a few meals including meat. We were therefore looking forward to some injeras, flat cakes made of rice flour, served with a lot of different fillings, including potatoes, beans and lentils. Every sauce was better then the one before. Actually that is what I was expecting when we moved here: to get to know many new different spices and tastes so that I won’t end up cooking the same things everyday. Sure, I won’t learn to make those rice cakes, since it takes three days to prepare them, but I will do a lot more with beans and lentils!