Hiking in Jeffreys Bay

Weg

Vor ein paar Wochen haben mein Mann und ich uns entschieden, einen Tag in Jeffreys Bay zu verbringen. Viel zu oft wurde uns empfohlen, diese kleine Stadt zu besuchen. Warum? Nun ja, sie ist bekannt dafür, einen der weltbesten Surfstrände zu haben. Zugegeben, der Strand ist unglaublich schön: groß, weit und von einem hellen weiß, dass man ohne Sonnenbrille ständig die Augen zusammenkneifen muss, wenn man dort entlang spaziert. Aber schöne Strände haben wir ja auch vor der Haustür und das Surfen hat sich nicht als eine meiner Talente herausgestellt. Mir reicht es völlig, auf einem Brett zu liegen und mich von den Wellen an Land treiben zu lassen. Das ist gemütlicher und ich wache am nächsten Tag ohne Muskelkater in den Armen und Beinen auf. Warum sind wir also dennoch nach Jeffreys Bay? Ganz einfach: Die Suche nach guten Wanderwegen, bei denen man auch die Vogelvielfalt beobachten kann, hat das Seekoi Nature Reserve ausgespuckt. Ein Wandergebiet an der Lagune der Stadt. Geworben wird auch direkt mit einem Bild eines Fischadlers, der sich auf der Jagd nach Futter in das Wasser stürzt. Darüber hinaus soll die Vegetation überragend sein und noch dazu das Heim von über 120 Vogelarten. Also nichts wie rein in die Wanderschuhe und los. Immerhin ist dieses bezaubernde Stückchen Land keine 100 Kilometer entfernt und damit wunderbar geeignet für einen Tagesausflug.

Kurz vor der Stadt folgen wir den Schildern in Richtung Paradise Beach. Ein wunderbarer Name, nicht wahr? Kurz vor Erreichen des Paradieses macht einen aber bereits die Natur einen Strich durch die Rechnung. Oder auch der Mensch. So ganz einig bin ich mir dabei noch nicht. Denn die Straße, die einmal durch die Lagune gezogen wurde, ist geflutet. Ich frage mich, wie die Leute hier es geschafft haben die Straße überhaupt zu bauen. Wie ist das technisch, rechtlich, ökologisch und überhaupt möglich. Und vor allem sinnvoll? Gerade Letztes scheint mir zweifelhaft, wenn die Straße trotz der Wasserknappheit in der wir hier gerade stecken, aufgrund von Flutung unbefahrbar ist. Nun gut, wir parken “da wo Platz ist” und machen uns auf die Suche nach dem Eingang zum Naturreservat. Zwei Wanderwege gibt es hier. Den Schildkrötenwanderweg (1km=1 Stunde. Bitte, was?) und den Wildschweinweg. Ich bevorzuge den Letzten, da er immerhin mit ganzen 5 Kilometern glänzt und eine Flussüberquerung innehat. Der Weg beginnt an einer verlassenen Pinguinauffangstation, die etwas traurig und einsam vor sich hin verrottet. Die kleine Lichtung, auf der gestartet wird, ist vermüllt und neben dem üblichen Unrat finden wir Plastikkanister und sogar mehrere paar Schuhe. Wir hoffen noch, dass es besser wird und folgen dem Wildschweinzeichen, dass auf eine verräucherte Ecke Gebüsch zeigt. Bei der Ankunft sah ich noch einen Mann mit einer Machete am Strand, jetzt wünschte ich sie mir. Mit den Ellen im Gesicht drücken wir uns durchs Gebüsch und sind froh, keine kurzen Hosen zu tragen. Es kratzt und juckt an allen Ecken. Immerhin aber ist dieses Stückchen nur knappe hundert Meter Land und endet dann…. im Wasser. Eigentlich die Stelle, an der die Flussüberquerung sein sollte. Einen Pfosten mit einem alten Seil kann ich noch finden. Das dazu gehörige Floß muss sich aber losgeseilt haben und in den Tiefen des Flusses verschwunden sein. Mein gefrusteter Aufschrei schreckt den einzigen Vogel auf, den ich an dem Tag gesehen habe. Immerhin: einen Goliathreiher und damit den größten Reiher, den es weltweit gibt. Mit 1,50m ist das Tier fast so groß wie ich! Nachdem wir ein paar Sekunden genossen haben, in denen sich der Reiher behäbig in die Lüfte gehoben und dann langsam Richtung Flussmündung davon geflogen ist, kämpfen wir uns zurück. Und da wir ja nun einmal hier sind, entscheiden wir uns wenigstens den Schildkrötenweg zu nehmen. Ein Kilometer ist ja immer noch besser als nichts. Zu meiner Freude erwartet uns am Anfang des Weges auch eine fotogene Schildkröte, die sich sogar ein bisschen an meinen Schuhen interessiert zeigte. Alles andere aber war ebenfalls ein Reinfall, denn dieser Weg zeigte sich ebenfalls nach ein paar hundert Metern als unbegehbar, da zum einen die unzähligen Insektennester surrten und zum anderen der Weg irgendwann im Nichts verschwand.

 

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Rhombing around – my new sweater

12k

The pattern of this sweater has twelve pages – wow! At first I was a little shocked. Is it that complicated? It is, a little, but the written pattern is a perfect help. Every step is described in detail so that it is actually easy to knit this sweater. Only finishing the neckline gave me a little trouble. I was not able to understand the steps, even though there is a perfect description, even with photos. Luckily, my dear friend schwarzmeerchen was around and she understood in within seconds (thank you so much!) and finished it for me. Because of the very good pattern I didn’t need to change a lot. I only addes some more rows at the body and the harms before knitting the hem, since my sweater turned out a little short. After blocking the sweater turned out a little longer then expected and now has the perfect size 😀