Autoscooter

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(english version below)

Es sind nur noch einige Nächte bis zum Abflug und ich liege wach. Es ist 04:05 Uhr. Das gesamte Internet dürfte ich mittlerweile durchgelesen haben. Weder meine Augen noch meine Gedanken werden müde. Die letzten Wochen waren vollgestopft mit Vorbereitungen, die im Akkord abgearbeitet wurden. Nachdem sich nun ein Ende abzeichnet, kommt ein Gedankenwirbelsturm auf, der einem überfüllten Autoscooter gleicht. Sie prallen so häufig aufeinander, dass ich einem kaum nachkommen kann. Stattdessen sehe ich den nächsten, der gleich mit dem übernächsten kollidiert, dem ich dann folge um irgendwann vielleicht wieder am ersten vorbeizufahren, diesen zu schnappen, mich drauf zu setzen und ihn zum Stehen zu bringen. Aber es ist so viel los, dass ich den Überblick verliere.

Ja. Ich habe Angst. Die Reaktionen aus dem Bekanntenkreis auf die Nachricht der geplanten Abreise reichten von heller, echter, geteilter Freude über einen flapsigen Glückwunsch oder im besten Fall Desinteresse bis hin zu Warnungen, sich nicht das Leben oder schlimmer noch den Lebenslauf zu ruinieren. Immerhin werde ich mich von Gelegenheitsjob zu Gelegenheitsjob hangeln müssen und das obwohl die erarbeitete Promotion im eigenen Land doch so viel Wert wäre. So fest ich mir vorgenommen habe, dies nicht mehr an mich herankommen zu lassen, nachdem die Entscheidung einmal gefallen war, so leise schleichen sich diese Äußerungen jetzt an die Oberfläche und werfen dort lange Schatten.

Ja. Ich bin unsicher. Ich weiß nicht, ob es eine richtige Entscheidung gegeben hätte. Ich weiß aber, dass mich die Alternative – die nächsten 35 Jahre in einem festen Job ohne Aussicht auf Veränderung – gegruselt hat. Ich weiß auch, dass ich wiederkomme und mir vielleicht das ein oder andere „Ich habs dir doch gesagt!“ anhören muss. Ich weiß aber auch, dass es sich lohnen kann. Ich bin froh, in den letzten Wochen Menschen kennengelernt zu haben, die eben dieser Seite begegnet sind. Die mit achtzehn Jahren in die Welt gezogen sind und seit zwölf Jahren umher reisen ohne dabei etwas zu vermissen oder zu bereuen. Die mir gezeigt haben, dass am Ende immer alles irgendwie gut ging, selbst wenn sprachliche oder kulturelle Grenzen bestanden oder man auf nacktem Wüstenboden schlafen musste, da einem das Auto abgenommen wurde.

Ja. Ich bin wehmütig. Ich werde meine Familie und meine Freunde vermissen. Ich werde meine alte und meine derzeitige Heimat vermissen. Ich werde Kirschbäume im Frühling vermissen. Johannisbeeren und Walnüsse aus dem Garten. Kaminabende und Radtouren. Eichhörnchen auf dem Balkon. Halloweenpartys. Kaffeeklatsch. Bäckerbrötchen. Bitterschokolade. Bus fahren. Buttermilch. Aber ich möchte auch loslassen und meine Hände in neue Erde stecken.

Ja. Ich bin vielleicht auch ein bisschen naiv. Ich weiß, dass das Leben anders sein wird. Ich weiß, dass es gefährlich sein kann. Ich hoffe aber das Beste. Ich hoffe auf das Bestehen alter und das Knüpfen neuer Freundschaften. Ich hoffe auf neue Horizonte und neue Chancen. Auf das Erleben und nicht nur Zuschauen einer anderen Kultur und Tradition. Auf Integration. Auf Sommergewitter über dem Meer. Schneemänner aus Sand. Wellenrauschen beim Aufwachen. Wellenrauschen beim Einschlafen. Innere Ruhe.

Ja. Ich bin voller Vorfreude.

Es ist 05:17 Uhr.

 

English version

There are only a few nights left until departure and I lie awake. It’s 04:05 a.m. I probably read the whole internet by now. Neither my eyes nor my thoughts are getting tired. The last weeks were crammed with preparations that have been worked on non-stop. Having the end in sight a hurricane of thoughts enters my mind resembling a crowded bumper car ride. They collide so often that I can barely trail them. Instead I see the next one colliding with the next but one, which I then follow to possibly eventually drive past the first one again – to catch it, sit down on it and to make it stop. But there is so much going on that I lose track.

Yes. I am scared. The responses from my circle of acquaintances to the news of the planned departure varied from bright, genuine, shared joy to lukewarm congratulations or, at best, indifference to warnings of a ruined life or even worse a ruined CV. After all I have to muddle through with occasional jobs while my graduation would be so much worth working in my home country. As much as I wanted to not be affected by comments they are creeping into my head and casting clouds over my decision.

Yes. I am insecure. I have no idea if there would have been a right decision. But the prospect to work in the same job for the next 35 years gives me the creeps. Maybe I will come back in two years and have to listen to all the “I told you so”s. But maybe it will all be worth the risk. I´m very happy to have met people, who told me just this over the course of the last weeks. People who went out into the big wide world just after their eighteenth birthdays, who have been traveling for twelve years without missing anything or having any regrets. People who showed me that in the end everything will be find even if there are linguistic or cultural boundaries to overcome or the need to sleep on desert soil after the car was stolen.

Yes. I am nostalgic. I´m going to miss my family and my friends. I´m going to miss my old and my current home. I´m going to miss cherry trees during spring. Currants and walnuts from our garden. Sitting around our chimney in winter and going on tour with my bicycle. Squirrels on our balcony. Halloween parties. Coffe klatsch. Rolls from the bakery. Dark chocolate. Going by bus. Buttermilk. But I also want to let go and ditch my hands in new earth.

Yes. Maybe I am a little bit naïve. I know life in South Africa is going to be different. I also know that it could be dangerous. But I´m hoping for the best. I´m hoping that my friendships will last and I will be able to make new friends as well. I´m hoping for new horizons and chances. For the experience of new cultures and traditions. For integration. For lightening over the sea during summer. For snowmen made of sand. For the noise of the sea when I wake up. For the noise of the sea when I go to bed. For peace of mind.

Yes. I´m feeling a pleasant anticipation.

It is 05:17 am.

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One way

South africa

(english version below)

In meiner Wohnung befinden sich noch eine Luftmatratze, mein Laptop, ein Glas Nutella und ein Löffel. Ich kann es immer noch nicht recht fassen, dass ich hier nach nun viereinhalb Jahren ausziehe. Nicht nur dass ich hier ausziehe, sondern auch, dass ich die Wohnung geräumt habe, um mit meinem Mann nach Südafrika zu gehen. Dass das tatsächlich passiert. Noch fühlt es sich an, als würde ich einfach nur auf eine neue Möbellieferung warten. Stattdessen warte ich auf ein Flugticket, one way.

Vor drei Jahren war ich mit meinem Mann für drei Monate im Ausland. Zu lange für einen Urlaub, zu kurz für ein Ankommen. Die Rückreise fühlte sich an, als würde etwas fehlen. Als wäre die Sache nur halb gegart. Daher entwickelte sich eine Idee, das Leben außerhalb kennen zu lernen. Eine fixe Idee, ein diffuses Wunschdenken, für dessen Erfüllung einiges fehlte. Zu allererst eine Jobchance. Als die gut zweieinhalb Jahre später in Form einer Stellenanzeige auf den Radar kam, war die Aufregung groß. Es könnte ja tatsächlich… wer weiß, vielleicht… Stell dir vor… Man was wäre das, wenn… Die Hoffnung, die schnell wuchs, wurde allerdings wieder begraben, als der Briefkasten auch nach zwei Monaten noch nichts anderes als Rechnungen und Postkarten ausgespuckte. Wir standen am Rande der Kapitulation, hatten schon die ersten Bewerbungen an „gute Arbeitgeber“ versandt mit der Aussicht auf feste Stellen und eine glänzende Zukunft voller Eigentumswohnungen, festen Arbeitszeiten und Aufstiegschancen, als ganz schüchtern eine E-Mail im Postfach klopfte, sich für das lange Verfahren entschuldigte und fragte, ob man ein zweitägiges Bewerbungsverfahren auf sich nehmen würde. Das und die sofortige Zusage am zweiten Tag ist jetzt fast drei Monate her. Drei Monate – klingt nach einer langen Zeit, wenn man bedenkt, was in dieser zu erledigen war. Aber die drei Monate waren schnell gekürzt, als sechs Wochen Vorbereitungskurse zu belegen waren und die Weihnachtsfeiertage und damit verbundene Heimfahrten zu Verwandten und Freunden anstanden. Eigentlich blieben also vier Wochen für:

  1. Die Sorge um die alte Wohnung. Die Kündigung. Das Aussortieren, Ausräumen, das Einlagern, das Malern.
  2. Die Sorge um die neue Wohnung. Das Finden eines Maklers, der sich auch bei 14.000 km Entfernung darauf einlässt für einen eine passende Wohnung zu finden. Die Frage, was man mitnehmen kann. Ob ein Container wirklich sein muss, oder zwei Koffer nicht eigentlich reichen. Wir haben uns für letzteres entschieden, sind sehr auf eine möblierte Wohnung gespannt und froh Familien und Freunde zu haben, die für die Einlagerung unserer alten Möbel Garagen-, Keller- und Dachbodenplätze geopfert haben.
  3. Die Gesundheitsvorsorge. Einen Gesundheitscheck. Das Nachholen von Impfungen. Eigentlich dachte ich als DDR-Kind damit keine Probleme zu haben, jedoch zeigte sich, das noch neun Impfungen fehlten oder nicht aktuell waren. Teilweise war die Beschaffung des Impfstoffes schwierig, was insbesondere Typhus und Tollwut anbelangte.
  4. Die Frage nach Versicherungen. Renten-, Kranken-, Arbeitslosen-, Haftpflicht-, Unfallversicherungen wollten geklärt und Anwartschaften gesichert werden.
  5. Die Verringerung des Hausstandes. Wenn die Wohnung einmal ausgeräumt wird, dann finden sich Kartons voller Sachen, die eigentlich nicht mehr benötigt und daher verschenkt oder noch zu Geld gemacht werden können. Besonders ergiebig hat sich dabei der Verkauf über Amazon, Kleiderkreisel und vor allem Flohmarktapps und örtliche schwarze Bretter gezeigt, sodass sich die Einlagerung um 15 Umzugskartons verringern konnte.
  6. Die Sorge um die Ausreise: Pässe mussten beantragt, biometrische Daten erzeugt und Ämter besucht werden, die fern der alten Heimat liegen. Steuerfragen häuften sich dermaßen, dass ein Besuch beim Berater unumgänglich war.
  7. Kündigungen. Insbesondere örtlich gebundene Verträge. Der Großteil zeigte sich kooperativ, was gerade bei der GEZ, die nicht mehr GEZ heißt, herausgehoben werden sollte. Leider kämpfen wir aber immer noch mit einzelnen Kandidaten wie dem Kabelanbieter und meiner besten Freundin: der Deutschen Bahn.

Eine Woche ist jetzt noch übrig. Eine Woche, die ich mit stricken, Nutella löffeln, Verabschiedungen und der Freude verbringe, die Minustemperaturen bald hinter mir zu lassen, um nach Port Elizabeth, eine rStadt im Osten Südafrikas und am Indischen Ozean gelegen, zu entkommen.

 

 English version

There are just a lilu, my laptop, one glass of cocoa spreed and a spoon in my flat left. I still can not believe, that I´m leaving after four and a half years. Not only that I´m leaving, but that I´m moving to South Africa with my husband. That this is really happening. At the moment I´m feeling like waiting for the new furniture. Instead I´m waiting for my plane tickets to arrive, one way.

Three years ago me and my husband lived in a foreign country for three months. Too long for just being on holiday but also to short for getting settled. Going back home back then felt like losing something. It felt underdone. So we thought about a living abroad. First it was just a monomania, a diffuse wishful thinking with a lack of possibilities. First there had to be a job opportunity, which arrived two and a half years later. We were very excited. It really could be… Maybe, possibly …. Can you imagine… What if…? But this first fast growing hope needed to be buried because we hadn’t heard from the employer for two months. There were just bills and postcards dropping out of our letterbox. We nearly surrendered and applicated at so called “good employers” that could give us chances of success and a future full of freehold apartments, regulated working times and opportunities of advancement. But then we received an e-mail that knocked shy on mz husbands e-Mail inbox,  gave an apology for the long process and also an invitation for a two-day longing application process. The acceptance on the second day was three months ago. Three months – sounds like a long time for the necessary preparation. But three months were immediately filled with preparation courses and also the winter holidays and especially Christmas threw a spanner in our plans. So in the end we had only for weeks to:

  1. Worry about our old flat, about the notice of termination, the selection and also the storage of our stuff, the clearing and the painting of our rooms.
  2. Worry about our new flat. It is hard to find someone who is willing to look for a room for someone who is nearly 14.000 km away. We also had to question ourselves, what to take with us. Do we need a container or will a suitcase suffice. We decided for the latter and are now looking for a furnished flat. But to be honest we couldn’t do so without the help of our families and friends, that made room for our stuff in their garages, cellars and attics.
  3. Worry about the health care and our immunizations. Born as a child in the GDR I thought there wouldn’t be any problems with my immunization situation, but I was proofed wrong. I needed nine immunizations which wasn’t as easy as it sounds, because not all of the immunizations could be easily organized, especially thymus and canine madness were hard to get hold of.
  4. Worry about the questions what to do with all our insurances. We needed to talk to our old age insurance, health insurance, unemployment insurance, liability insurance and our accident insurance. We also needed to get remainders.
  5. Worry about the reduction of our stuff. Once we started to clear our flat, we found a lot of stuff we won´t need anymore. So we sold it or gave it to someone. If you want to get rid of your stuff you could use platforms like amazon or kleiderkreisel. Especially local notice boards worked out very well. So we could move with about 15 moving boxes less.
  6. Worry about our departure. We needed to apply for passports, give our biometric data and visit local departments far away from our hometown. Questions of taxes became so plenty, that we needed to talk to a tax consultant as well.
  7. Worry about notices of terminations. Especially contracts with local partners needed to be resigned. Most of them were very cooperative, even the so called GEZ which has another name by now, but there were also some fights to fight. This applies for our cable junction contract and my best friend: the Deutsche Bahn.

 

There is only one week left. One week I’m going to fill with knitting, eating cocoa spreed, sazing good byes and the joy of knowing that I’m escaping these cold temperatures soon and that I will arrive in Port Elizabeth, a town in the Eastern Cape of South Africa situated directly at the Indian Ocean.

What to do with wool leftovers?

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Jeder der strickt oder häkelt hat ihn: den Sack mit Wollresten! Aber was damit anfangen? Einerseits ist die Wolle zu schade und zu teuer, um Überbleibsel von Pullovern, Socken und Co wegzuwerfen, andererseits finde ich nur selten kleine Projekte, die sich gerade diesen Resten widmen, so dass sie weiter ihr trübes Dasein fristen. Eine Kleinigkeit speziell für Mädchen habe ich mir daher einfallen lassen, die nicht nur hübsch anzusehen, sondern auch noch überaus praktisch ist: Kleine Tampontaschen für die Handtasche im Stil kleiner Gruselmonster, die ab und an mal einen Zahn verlieren können.

Everybody who knits or crochets does have at least one of it: a sack full of wool leftovers. But what to do with it? On one hand wool is way too expensive to throw leftovers from sweaters and socks away, on the other hand there are rarely patterns for small projects for these remains. So I decided to make a small little something especially for girls which is nice to look at and also very useful: small bags for your tampons that can be carried in your handbags. They look like small monsters with the habit to lose a tooth once in a while.

 

Was ihr braucht:

Wollreste, Häkelnadel Nr. 3, evtl. kleine Knöpfe für die Augen

What you need:

Wool leftovers, Crochet needle number 3, maybe small buttons for the eyes if you like to

I. Anleitung Ausgangstasche

17 Luftmaschen plus eine Wendeluftmasche anschlagen

R1: eine fM in jede Luftmasche, eine Wendeluftmasche häkeln, am Ende das Häkelstückwenden (17 M + WlM)

Erste Reihe wiederholen bis das Stück circa 11 cm misst

Mit neuer Farbe feste Maschen anschlagen und wie in Reihe 1 für weitere 3 cm weiterhäkeln

Abketten

Äußeren Enden zur Mitte falten und festnähen

Fertig!

 

Pattern:

Ch 18

Row 1: 1sc into the second st, 1sc into each stitch until the last (17), turn

Row: repeat Row 1 until it measures 11 cm, than change color if you like and repeat Row 1 until the whole piece measures 14 cm

Fasten off

Fold the edges to the middle and stitch them.

Finished!

 

 II. Anleitung Zombie

Wie in Ausgangstasche, erste Farbe schwarze, zweite Farbe grün

Schrauben (2x):

R1: 6 fm in einen Fadenring, mit einer Kettmasche schließen

R2: 2 fM in jede fM, abketten

Schrauben am Hals annähen, Knöpfe als Augen annähen, Narbe über dem Auge nicht vergessen

Fertig!

 

Pattern zombie:

Like the original pattern, first color is black, second green

Bolts (2x):

Make a magic ring.

R1: 6sc into magic ring (6)

R2: 2sc in each stitch (12), fasten off

Stitch both bolts on the neck of the zombie, stitch buttons as eyes and don´t forget the little scar on the forehead.

Finished!

 

 III. Anleitung Vampir

Wie die Ausgangstasche, erste Farbe schwarz, zweite Farbe weiß

Haare:

R1: zwei Luftmaschen

R2: 1 fM in 2. Luftmasche, wenden (1)

R3: 2 fM in die fM, wenden (2)

R4: 2 fM in jede fM (4)

R5: 2 fM in die erste fM, 2 fM, 2 fM in die letzte fM (6)

R6: 2 fM in die erste fM, 4 fM, 2 fM in die letzte fM (8)

R7: 2 fM in die erste fM, 6 fM, 2 fM in die letzte fM (10)

R8: 2 fM in die erste fM, 8 fM, 2 fM in die letzte fM (12)

R9: 2 fM in die erste fM, 10 fM, 2 fM in die letzte fM (14)

R10: 2 fM in die erste fM, 12 fM, 2 fM in die letzte fM (16)

R12: 2 fM in die erste fM, 14 fM, 2 fM in die letzte fM ; abketten (18)

Haare knapp über dem Ansatz der weißen Farbe aufnähen

Augen aufnähen

Fertig!

 

Vampire pattern:

Like the original pattern, first color is black, second white

Hair:

R1: Ch2

R2: 1sc into the second stitch, turn (1)

R3: Ch 1 (turning shain), 2 sc into sc, turn (2)

R4: Ch 1, 2 sc into each sc, turn (4)

R5: Ch 1, 2 sc into first sc, 1sc into each st until lase, 2 sc into last, turn (6)

R6: repeat R5 until you have 18 stitches, then fasten off

Stitch the hair at the beginning of the white color.

Stitch the eyes.

Finished!

 

 IV. Anleitung Horrorhase Hazel

Häkeln wie in der Ausgangsanleitung, nur ohne Farbewechsel

Großes Ohr:

R1: 6 fm in Fadenring häkeln

R2: jede feste Masche verdoppeln (12)

R3: jede zweite Masche verdoppeln (18)

R4: jede dritte Masche verdoppeln (24)

R 5-6: feste Masche in jede Masche (24)

R7: 6x (2 fm, 3. und 4. Masche zusammenhäkeln) (18)

R8-9: fM in jede Masche (18)

R10: 6x (1fm, 2 und 3 Masche zusammenhäkeln) (12)

R11-19: fM in jede Masche (12)

R.20: 6x (1 und 2 Masche zusammenhäkeln) (6)

Abketten und annähen.

 

Kleines Ohr:

R1: 6 fm in Fadenring häkeln

R2: jede feste Masche verdoppeln (12)

R3: jede zweite Masche verdoppeln (18)

R4: feste Masche in jede Masche (18)

R 5: 6x (1fm, 2 und 3 Masche zusammenhäkeln) (12)

R6-7: fM in jede Masche (12)

R8: 6x (1 und 2 Masche zusammenhäkeln) (6)

R9: fM in jede Masche (6)

Abketten und annähen.

Augen annähen oder mit Faden sticken.

Fertig!

 

Horrorrabbit Hazel pattern:

Like the original pattern but without a change of colors

Big ear:

Make a magic ring

R1: 6 sc into magic ring (6)

R2: 2sc in each stitch (12),

R3: 1sc in first stitch, 2sc into next stitch, repeat until end (18)

R4: 1sc in first and second stitch, 2sc into next stitch, repeat until end (24)

R5-6: 1sc in every stitch (24)

R 7: 6x (1sc into first and second stitch, stitch 3 and 4 tog) (18)

R8-9: 1sc in every stitch (18)

R10: 6x (1sc into first stitch, stitch 2 and 3 tog) (12)

R11-19: 1sc in every stitch (12)

R20: 6x ( stitch 1 and 2 tog) (6)

Fasten off, stitch the left ear

 

Small ear:

Make a magic ring

R1: 6 sc into magic ring (6)

R2: 2sc in each stitch (12),

R3: 1sc in first stitch, 2sc into next stitch, repeat until end (18)

R4: 1sc in every stich (18)

R5: 6x (1sc into first stitch, stitch 2 and 3 tog) (12)

R6-7: 1sc in every stich (12)

R8: 6x ( stitch 1 and 2 tog) (6)

R9: 1sc in every stich (6)

Fasten off, stitch the right ear

Stitch buttons as eyes if you like to.

Finished!

3

Auch als Pdf zu haben: deutsch

english

How to … make envelopes out of old maps? Very easy!

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Mein Umzug rückt immer näher und ich muss bei jedem Stück, das mir aus den Schränken entgegenfällt genau überlegen, ob ich sie mitnehme, verkaufe oder verschenke. Zum Wegschmeißen ist mir vieles immer noch viel zu schade. So zum Beispiel meine Atlanten, die ich mit Vorliebe von Flohmärkten mitgenommen oder bei anderen vor dem Müll bewahrt habe. Diese bringen ein paar Kilo auf die Waage und können sich so nicht um einen Platz in meinem Koffer bewerben. Aber warum auch die ganzen Bücher aufheben, wo das schönste doch die Karten an sich sind? Und was würde sich besser für Karten, die das Fernweh anfachen, eignen als Briefumschläge zu basteln, in denen Nachrichten an die Liebsten in der ganzen Welt versendet werden können? Das dies ganz simpel ist und noch viel schöner als schnöde weiße Umschläge möchte ich im Folgenden zeigen.

I´m moving so I am going through all my stuff and try do decide what I´ll take with me, what I´m going to sell and what I´m going to give away. I don´t want to throw away my stuff because I think this would be a shame. This is especially true for my old atlases which I collected from flea markets or which I saved from the trash of friends. But because they weigh way too much, they can´t get a place in my suitcase. But I don´t need to store the whole books when I just love the maps. And what would be a better solution than to make envelops of them, to send letters to all your loved ones in the world? I want to show you how simple it is and that the result is much more beautiful than the boring white envelopes we know.

Erster Schritt: Material

Material: alter Atlas, Schneidemesser, Stift, A4 Blatt als Vorlage, Schere

Step one: material

Old maps/atlas, cutting knife, pen, A4 sheet as a pattern, scissors

Zweiter Schritt: Faltung

Eine Seite aussuchen, die einem besonders gut gefällt. A4 Blatt auflegen und mit Stift umfahren, dann ausschneiden. Auf die Art werden die Umschläge dann nicht allzu groß. Dass Blatt muss dann mit der schmalen Seite zu einem gelegt und einmal in der Mitte gefaltet werden, in dem die oberen Kanten zu den unteren gelegt werden. Dann wieder aufklappen und nun zwei gegenüberliegende Ecken in die Mitte falten.

Step two: the folding

Take a sheet you particularly like. In addition, take a A4 sheet and use it as a pattern while you lay it on the map and edge it with your pen. Then you need to cut it out. This way your envelopes will have the right size in the end. Now lay down the sheet in front of you, the small side facing you and fold it in the middle from the top to the bottom. Unfold it and fold two opposite edges to the middle.

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Das Blatt müsste dann wie folgt aussehen:

Your sheet should look like this now.

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Nun noch eine der beiden übrigen Ecken in die Mitte hin knicken …

Now you just need to fold one of the other edges to the middle….

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…und dann das gleiche mit der übrigen Ecke tun. Fertig ist der Briefumschlag.

… and then the other one. You finished your envelope.

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Geschlossen werden kann dieser nachher mit einem kleinen Kleks Kleber oder einem Aufkleber. Auf der Vorderseite ist nun noch Platz für euer Absender- und Adressfeld. Bei der Gestaltung kann der Fantasie freien Lauf gelassen werden.

Viel Spaß beim Versenden eurer Umschläge.

To close the envelope, you can use a tiny drop of glue or a sticker. On the front there is enough space for your address fields. Use your imagination while designing them.

Have fun sending your letters in these envelopes.