Meeting Hippos in St. Lucia

Hipps

(english version below)

Bevor es in ein paar Wochen zurück nach Deutschland gibt, wollte ich noch zwei Dinge sehen. Eines davon waren die Nilpferde in St. Lucia. Seit ich das erste Mal von diesem kleinen Ort gehört habe, der gerade einmal sechs Straßen hat in denen nicht nur Einwohner und Touristen Platz finden müssen, sondern in auch Nilpferde, hat es mich in den Fingern gejuckt eine Reise dort hin zu buchen. Von Port Elizabeth nach St. Lucia sind es allerdings mal locker 1500 Kilometer, sodass ein Wochenendausflug nicht wirklich möglich war. Ein Wochenende hätte gerade mal für die Anreise gereicht. Aber da ich wochenlang davon geschwärmt habe, dass es tatsächlich einen Ort auf der Erde gibt, an dem Nilpferde völlig frei sind und im Einklang mit Menschen leben, stand relativ schnell fest, wohin die diesjährige Weihnachtsreise geht.

Fährt man nach zwei Tagen Anfahrt in die Stadt ein, sieht man als Erstes zahlreiche Warnhinweise und –schilder: Achtung, hier leben Nilpferde. Seid vorsichtig, wenn ihr nach Einbruch der Dunkelheit unterwegs seid. Habt Taschenlampen dabei. Dass diese Hinweise ernst zu nehmen sind, wird von unserer Herbergsmutti auch sofort noch einmal unterstrichen. Dass unsere Urlaubsvorbereitung nicht soweit gereicht hat, lässt ihre Stirn kräuseln. Hm, dann geht es für uns wohl abends nicht mehr ins Restaurant. Oder wir fahren mit dem Wagen, was angesichts der Straßendichte eigentlich lächerlich ist. Zwar gibt es kaum Vorkommnisse, bei denen einem Menschen etwas zuleide getan wurde, aber wir wollen nicht riskieren, einen grimmigen Dickhäuter in der Nacht zu überraschen. Dass die gemütlichen Gesellen sich abends aus dem Fluss heben, um im Stadtpark oder den offenen Vorgärten grasen zu gehen, ist kein Mythos, sondern nächtliche Realität. So konnten wir eines Abends eine Nilpferdmama mit ihrem jungen durch den Stadtpark stapfen sehen. Da halte ich dann doch lieber einen Sicherheitsabstand. Nichtsdestotrotz haben wir uns in den ersten Tagen direkt auf ein Boot begeben, um sie in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen. Auch am Flussufer sieht man gleich zig Warnhinweise. Der Fluss ist nicht nur das Heim hunderter Nilpferde, sondern auch von Nilkrokodilen und sogar Haien. Dass Haie in einem Fluss leben war mir neu, liegt aber daran, dass der Fluss sich seit Jahren nicht mehr mit dem Meer verbunden hat, und den Haien der Weg zum Meer verschlossen war. Wenn man sich für dennoch für eine solche Tour entscheidet, sollte man ein bisschen wählerisch sein. Wir hatten ein kleines Boot, auf dem zehn Leute zu Gast waren und auf dem man prima mit den Guides quatschen und sie auch mal bitten konnte, das Boot zu wenden, um ein besseres Licht zum Fotografieren zu bekommen. Während wir allerlei Fragen stellen konnten, wurden wir von Gondeln überholt, die locker das sechsfache an Touristen auf den Booten hatten und auf denen ein dementsprechendes Gedränge entstanden ist, sobald ein Nilpferd oder ein Krokodil gesichtet wurde. Klar, wir wurden gewarnt, dass unsere Tour dafür teuer sein würde. Aber eine kurze Recherche hat ergeben, dass der Preisunterschied gerade mal fünf Euro macht – das leg ich gerne drauf, wenn ich dafür eine gemütliche Tour bekomme.

 

Wer Krokodile übrigens aus der Nähe sehen möchte sollte unbedingt ins Croc Center in St. Lucia gehen. Allerdings sollte unbedingt eine Tour gebucht werden, da man ohne in zehn Minuten durch sein kann, während man in einer Tour mit Johann gute zwei Stunden mit Informationen gefüttert wird. Allein die Nilpferde zu sehen, hätte mich schon glücklich genug gemacht, um diesen Urlaub als gelungen zu betrachten. Ich wusste aber nicht, was die Ecke noch so alles zu bieten hat. So sind wir einen Abend auf Tour gegangen, um die Lederschildkröte zu sehen, die dort in den südafrikanischen Sommermonaten ihre Eier ablegt. Die Tour startet abends um sieben Uhr und endet irgendwann zwischen eins und zwei in den Morgenstunden. Warum? Nun ja, der Strand, den sich die Wasserschildkröten ausgesucht haben, liegt am Cape Vidal, circa dreißig Kilometer von St. Lucia entfernt. Der einzige Weg zum Cape führt durch einen Game Park. Also verbringt man die ersten Kilometer damit, in der letzten Abendsonne nach Wildtieren Ausschau zu halten. Damit hatten wir wirklich ein unglaubliches Glück. Die ersten Nilpferde und Nashörner waren unterwegs und selbst ein Leopard ist ein paar Meter vor unserem Wagen hergetrottet. Dieses Mal hatten es mir aber insbesondere die kleinen Tiere angetan, die wir gesehen hatten. Noch nie zuvor hatte ich freilebende Stachelschweine, Buschbabys oder gar Pygmäenchamäleons gesehen. Letztere hatte ich überhaupt noch nie gesehen. Es ist mir ein Rätsel, wie unserer Fahrer dieses kleine Lebewesen in der pechschwarzen Nacht aus dem Auto überhaupt gesichtet hat. Doch plötzlich machte er eine Vollbremsung, stieg aus dem Auto und holte einen Ast, den er mir zeigte. Erst beim zweiten Mal hinschauen sah ich das kleine Wesen, das so groß wie mein halber Zeigefinger war. Ich bin gar nicht mehr geworden vor Faszination. Mit den Schildkröten hatten wir leider weniger Glück. Einmal am Cape Vidal angekommen, führt die Tour weitere zwölf Kilometer am Strand entlang. Mittlerweile war die Nacht aber rabenschwarz. Dicke Wolken hatten kein Sternenlicht durchgelassen und auch ein dreißigsekündiger Versuch ein Bild vom Strand aufzunehmen führte nur dazu, dass ich jetzt stolzer Besitzer eines Bildes voller schwarzen Rauschens bin. In dieser Dunkelheit eine eierlegende Schildkröte zu finden ist natürlich eine Herausforderung. Auch wenn diese zweieinhalb Meter lang ist und 700 Kilogramm auf die Waage bringen kann. Trotz aller Mühen haben wir nur ein Nest gefunden. Aber nun gut, das ist die Natur.

 

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Ein paar der verregneten Tage hatten wir in den Gameparks verbracht, von den St. Lucia umringt ist. In direkter Nähe sind die western und eastern shore Parks. Im Letzteren ist es sogar möglich zu wandern, was wir an einem Morgen auch getan haben. Allerdings nicht, ohne uns einen ausgebildeten Guide mitzunehmen. Um größte Gefahren zu vermeiden, ist das Wandern nur im in einem kleinen Teil des Parks erlaubt, der durch ein Gitter abgetrennt ist. So wird verhindert, dass die großen Tiere wie Elefanten, Nashörner oder Büffel durchkommen und Wanderer überraschen. Kleinere Tiere aber kommen problemlos auf die andere Seite. Unter kleinere Tiere fallen auch Leoparden, wie mir klar wird, als wir über Leopardenspuren stolpern, die keine Stunde alt sein können. „Ja sicher kommen die auf die andere Seite. Aber keine Sorge, die sieht man eher selten und außerdem tun die dir nichts.“ lacht uns unser Guide Greg entgegen, als wir zögerlich fragen, ob wir rennen sollten. Bei den Spuren ist es immerhin geblieben. Trotz Gregs Zuversicht wollte ich dieses Aufeinandertreffen vermeiden. Ich meine, ich wäre nicht ruhig geblieben. Sicherer fühlte ich mich später in unserem Auto. Jedenfalls was die Tiere angeht. Das Wetter hatte die Straßen mitunter aber in Flüsse verwandelt, sodass wir zwischenzeitlich bangten, im Schlamm stecken zu bleiben. Dass das keine unbegründete Sorge war, konnte wir später sehen, als wir von einer Anhöhe einen Wagen beobachteten, der versuchte, sich aus einem der Flüsse zu befreien. Wir jedenfalls hatten Glück uns rechtzeitig aus der Ecke, in der man einen 4×4 haben sollten, gemacht zu haben, um die Tiere von etwas weniger anfälligen Teerstraßen aus zu beobachten.

Die Sonnentage haben wir am Meer verbracht. Gerade am Cape Vidal kann man wunderbar schnorcheln. Das Wasser ist klar und selbst in unmittelbarer Ufernähe sieht man bunte Fische und Korallen. Allerdings ist die Strömung unglaublich stark. Selbst an Stellen, an denen ich noch locker stehen kann und mir das Wasser nur bis zum Bauchnabel geht, kann einen der Brandungsrückstrom ohne Probleme aufs Meer heraus ziehen. Regelmäßig gehen hier Touristen verloren, die die Wucht des Wassers unterschätzen. Daher haben wir uns nur an einem kleinen Teil des Capes zu schnorcheln getraut, an dem alte Wrackteile und große Steine einen großen Teil der Strömung abschwächen. Selbst hier wimmelte es nur so von kleinen Fischen. Um etwas größere Tiere zu sehen, sind wir einen Tag nach Sodwana Bay gefahren, da man sich dort ein wenig aufs Meer fahren lassen kann, um nicht nur in knietiefen Wasser zu schnorcheln. Sodwana Bay ist ein Taucherparadies! Man muss nur ein paar Kilometer aufs Meer hinaus fahren, um ein riesiges Riff zu finden, in dem allerlei bunte Fische und selbst Meeresschildkröten herumtoben. Darüber hinaus streifen Walhaie die Ecke auf ihrem Rückweg aus dem Norden. Natürlich hätte ich nur zu gern einen Walhai gesehen, da ich diesen schon eine Weile auf meiner Löffeliste habe. Zwar hatten wir damit kein Glück, dafür hat uns beim Schnorcheln aber ein Schwarm Delfine besucht. Zunächst dachte ich, dass sie nur mal kurz vorbeischauen, aber sie sind fast eine halbe Stunde bei uns geblieben, haben uns neugierig beguckt und geschaut, ob wir genauso schnell schwimmen, können wie sie. Das werde ich wohl mein Lebtag nicht vergessen.

english version:

 

Before going back to Germany in a few weeks, I wanted to see two things. One of them were the hippos in St. Lucia. Ever since I first heard of this small town, which has just six streets and that home to not only residents and tourists, but also hippos, I was tempted to book a trip. It’s 1,500 kilometres from Port Elizabeth to St. Lucia, hence a weekend trip was not really possible. A weekend would have just been enough for the journey itself. But since I have been raving for weeks about the fact that there really is a place where hippos are completely free roaming and live in harmony with humans, it was relatively quickly decided where this year’s Christmas trip would go.

If you drive into the city after two days of travelling, you will see numerous warnings and signs: Attention, hippos live here. Be careful when you’re on your way after dark. Have flashlights with you. Our hostel mum immediately underlines the fact that these signs are to be taken seriously. The fact that our holiday preparations didn’t reach far enough to pack a flashlight made her forehead curl. Well, then we won’t be able to go to the restaurant in the evening. Or we can drive the car, which is actually ridiculous in view of the road density. There are hardly any incidents in which a person has been harmed, but we do not want to risk surprising a grim pachyderm at night. The fact that the cosy companions rise out of the river in the evening to graze in the city park or open front gardens is not a myth, but a nocturnal reality. One evening we could see a hippo mom and her calf stomping through the city park. I’d rather keep a safe distance. Nevertheless, in the first few days we went straight to a boat to see them in their natural environment. Also on the banks of the river you can see a lot of warnings. The river is not only home to hundreds of hippos, but also to Nile crocodiles and even sharks. Sharks living in a river was news to me, but it’s because the river has not been connected to the sea for years, and the sharks were trapped. If you decide to go on such a tour, you should be a bit picky. We were on a small boat with a total of ten guests . You could chat with the guides and ask them to turn the boat around to get a better light for taking pictures. While we were able to ask all sorts of questions, we were overtaken by gondolas, which easily had six times as many tourists on the boats and on which a corresponding crowd arose as soon as a hippopotamus or a crocodile in sight. Sure, we were warned that our tour would be expensive. But a short research has shown that the difference in price is only five euros – which I will gladly add if I get a comfortable tour for it.

To see the hippos would have made me happy enough to consider this holiday a success. But I didn’t know what else the corner has to offer. So we went on tour one evening to see the leatherback turtle, which lays its eggs here during the South African summer months. The tour starts at seven o’ clock in the evening and ends sometime between one and two in the morning. Why? Well, the beach chosen by the turtles is located at Cape Vidal, about thirty kilometres from St. Lucia. The only way to the cape is through a game park. You spend the first kilometres looking for wildlife in the last evening sun. We were really very lucky with that. The first hippos and rhinos were on the way and even a leopard trotted a few meters in front of our car. This time, however, I was particularly impressed by the small animals we encountered. Never before had I seen free-living porcupines, bush babies or even pygmy chameleons. I had never seen the latter anywhere before. It is a mystery to me how our driver saw this little creature in the pitch-black night out of the driving car. But all of a sudden he stopped, got out of the car and got a branch that he showed me. It took me a while until I saw the little creature that was as big as my half index finger. Unfortunately, we were less lucky with the turtles. Once we arrived at Cape Vidal, the tour continued for another twelve kilometres along the beach. Meanwhile the night was pitch black. Thick clouds had not let any starlight through and even a thirty-second attempt to take a picture of the beach resulted in me being the proud owner of a picture full of black noise. Finding an egg-laying turtle in this darkness is of course a challenge. Even if it is two and a half metres long and can weigh 700 kilograms. Despite all our efforts, we have only found one nest. But all right, that’s nature.

A few of the rainy days we had spent in the game parks. The western and eastern shore parks are nearby. In the latter it is even possible to hike, which we did one morning. But not without taking a trained guide with us. In order to avoid the greatest dangers, walking is only allowed in a small part of the park. It is separated by a grid. This prevents large animals such as elephants, rhinos or buffaloes from getting through and surprising hikers. Smaller animals, however, can easily reach the other side. Smaller animals also include leopards, something I realized when we stumbled over leopard tracks that couldn’t be older than an hour. ‘Sure, they’ll come on the other side. But don’t worry, you rarely see them and they won’t hurt you.’ our guide Greg laughed at us when we hesitantly asked if we should run. At least we only saw the tracks. Despite Greg’s confidence, I wanted to avoid a clash with a leopard. I doubt that I would have stayed calm. I felt safer in our car later. At least as far as the animals are concerned. The weather had turned some of the roads into rivers, so we were afraid to get stuck in the mud. That this was not an unjustified concern as we could witness later when we saw a car from a hill trying to free itself from one of the rivers. In any case, we were lucky to have made it out of the 4×4 corner in time, to watch the animals from a little less vulnerable tarred road.

We spent the sunny days by the sea. Especially at Cape Vidal you can snorkel wonderfully. The water is clear and even close to the shore you can see colourful fish and corals. However, the current is incredibly strong. Even in places where I can still stand and the water only reaches my navel, the rip current can pull you out to the sea without any problems. Tourists who underestimate the force of the water are regularly lost here. That’s why we only dare to snorkel on a small part of the cape, where old wreck pieces and large stones weaken a big part of the current. Even here it was teeming with small fish. To see some bigger animals, we went to Sodwana Bay for a day, because you can go to the sea to snorkel not only in knee-deep water. Sodwana Bay is a diving paradise! You only have to travel a few kilometres out to the sea to find a huge reef where all kinds of colourful fish and even turtles romp around. In addition, whale sharks roam there on their way back from the north. Of course, I would have loved to see a whale shark, because I have had it on my bucket list for a while. Though we had no luck with it, but a swarm of dolphins visited us while snorkeling. At first I thought that they just stopped by for a moment, but they stayed with us for almost half an hour, curiously looking at us and checking out if we swim just as fast. I won’t forget that day of my life.

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Things to do in Port Elizabeth No. 32: eat at the Food Trucks in the Baakens Valley

Friday

(english version below)

Einmal im Monat ist die Wiese im Baakens Valley mit Trucks zugeparkt und ab vier Uhr nachmittags kann man sich den Bauch mit allerlei Schleckereien vollschlagen. Allerdings muss man auch schnell sein, denn es gilt ein bisschen die Devise: Wer zuerst kommt, isst zuerst. Auch wenn der Truck Friday bis 21 Uhr geöffnet ist, sind nicht alle Truckbesitzer darauf vorbereitet, hungrige Mäuler bis in den Abend hinein zu versorgen. Wenn man daher wie ich, erst um acht mit einem knurrenden Magen aufschlägt, kann es daher gut sein, dass sich die Auswahl stark dezimiert hat. Vegetarische Currys jedenfalls kann man sich dann nicht mehr auf der Zunge zergehen lassen. Besser ist man gestellt, wenn man auch dem Fleische nicht abgeneigt ist. Der Südafrikaner liebt seinen Grill und sein Biltong, sodass man sich darauf verlassen kann, dass genügend Vorrat vor Ort ist, um bis in die Abendstunden versorgt zu werden. Auch Pizzen und Burger, Süßes und Flüssiges gibt es reichlich. Für die Stimmung sorgen Musiker aus der Stadt: Entweder wird live gesungen oder DJs legen auf. Die Musik fängt sich im Tal, das zu beiden Seiten von schroffen Felswänden umgeben ist. Für die Kleinen gibt es eine Hüpfburg und für die großen Shoppingmöglichkeiten abseits des Alltäglichen. Porzellan, Kleidung, Schuhwerk und Schmuck werden ein einer kleinen Halle am Rande des Trubels angeboten. Das Schönste am Ganzen ist, das jede Kleinigkeit vom gepressten Ananassaft bis hin Longboard alles in der Stadt hergestellt wird. Mit einem Kauf wird also keine Kette unterstützt, sondern ein städtischer Kleinunternehmer. Umso mehr Grund, sich dort einmal umzuschauen und den Abend ausklingen zu lassen.

Once a month there is the Food Truck Friday in the Baakens Valley and from four in the afternoon you can fill your belly with various delicacies. But you have to be fast since the first one’s there will also be the first one’s served. Even though the Food Truck is open until nine in the evening not all of the Truck owners are prepared to feed hungry mouths until the evening. So if you turn up at eight, like I did, it can happen that your choice will be diminished. At least vegetarian curries can’t be enjoyed at that time anymore. But luckily it is different, if you are not a vegetarian. The South Africans love their braai and their Biltong so that you can be almost sure that their will be enough until the very last minute of the evening. Also pizzas and burgers, sweets and drinks are plenty. The mood is cheered up by musicians: Either singers sing live or DJs put on some music. There are jumping castles for the little ones and shopping opportunities for the bigger ones. In a small plant near the trucks porcelain, clothes, shoes and jewelry is sold. And the best thing: all of the venders are locals. So with a purchase you don’t support big chains. One reason more to spend a nice evening here.

Swimming with seals – again

swimming

We have done it before – snorkelling with seals in Plettenberg Bay. It is an amazing experience! We had to do it again. Twice. At the moment there are so many curious cubs in the water and they all are so playful. Some of them are shorter than my leg. In the water they don`t fear you. On the contrary – they play in the water next to you and sometimes they come to you as if they ask you to play with them. It is marvellous!

 

3 Monate, die noch bleiben

Germany

In drei Monaten sitze ich wieder in Deutschland. Wow. Die Zeit ist wirklich gerannt. Ich fühle mich nicht so, als hätte ich schon über zwanzig Monate in der Ferne hinter mir. An manchen Tagen eher so, als wäre ich gestern angekommen. An anderen so, als würde ich schon mein Leben lang hier sein. Und nun werde ich alle Nase lang gefragt, ob ich denn meine Rückreise schon gut vorbereitet habe. Ehrlich gesagt möchte ich daran noch so wenig wie möglich denken. Eher daran, wie die letzten Monate verbracht werden, wer noch einmal besucht werden und welcher Nationalpark, Strand oder Städtebesuch noch einmal eingeplant werden muss. Meine Liste, mit Dingen die ich hier gern sehen und erleben möchte ist zwar etwas geschrumpft, hat aber noch zu viele Punkte auf dem Plan, die noch abgehakt werden müssen. Da sind zum Beispiel die Nilpferde in Kwazulu-Natal vor denen ich mich einmal fürchten möchte. Oder die Berge in Limpopo, die mir einmal den Atem nehmen sollen. Oder die Wasserschildkröten in St. Lucia, denen ich dabei zuschauen möchte, wie sie sich zum ersten Mal in die Weite des Ozeans stürzen. Wer möchte da daran denken, in ein kaltes Deutschland zurückzukehren und von einem Tag auf den anderen aus den Flipflops in dicke Winterboots zu wechseln? Tja Leute, es hilft ja nichts, ein paar Dinge müssen geplant und vorbereitet werden, ob ich das nun will oder nicht. Und unerwarteter Weise stellt sich das unlustiger dar als gedacht. Ein paar dicke Steine liegen da noch in unserem Weg. Die Vorbereitungen, diese aus dem Weg zu schaffen laufen.

Stein 1 – die Jobsuche. Wir leben in einer Welt, in der dank modernster Telekommunikationsmittel von einem Ende der Welt Kontakt mit der anderen Seite aufgenommen werden kann. Eine Welt, in der Arbeitnehmer nach Fachqualifikation, internationaler Erfahrung, drölfhundert Fremdsprachenkenntnissen und vor allem Flexibilität schreien. Sollte doch kein Problem sein, da was zu finden, oder? Immerhin lässt sich das jetzt alles abdecken. Nun ja, das stimmt dann wohl nur so halb. Während ich das Problem nach zwei Bewerbungen und zwei Bewerbungsgesprächen vom Tisch hatte, kämpft sich mein Mann durch den Dschungel der Stellenausschreibungen und Ausreden, warum er denn nun nicht eingeladen werden kann. Natürlich ist es die Entfernung und kaum einer will das Geld für einen Flug aufbringen. Das kann ich sogar noch gut verstehen. Warum sollte ein Flug für eine Stunde Vorstellungsgespräch nötig sein, wenn man einfach den Computer anschalten, Skype aufmachen und quasi für lau miteinander reden kann? Das machte jedenfalls für mich Sinn. Aber selbst die Arbeitgeber, die sich damit brüsten international tätig zu sein, ist das zu viel. Technikaffinität macht sich nicht breit. Die einen wissen nicht, wie das denn funktioniert und lassen sich in einem 30minütigen Telefongespräch erklären, wann man welchen Knopf drücken muss, damit das Gesicht auf dem Bildschirm erscheint und die anderen sind gleich ganz direkt: „Ich kann Skype nicht leiden, deswegen wüsste ich nicht, was ich Sie in einem Bewerbungsgespräch via Skype fragen sollte“, bekommt man da gesagt. Joar. Danke auch. Zum Thema Flexibilität kann man da wohl nicht mehr viel sagen, außer dass die Stellen allesamt befristet sind und bei einigen nicht mal der Eintrittstermin feststeht. Es verwundert mich dann, dass einige Firmen lieber das Geld auf den Tisch legen, und meinen Mann einfliegen lassen. Mal abgesehen, davon dass ich das für eine enorme Ressourcenverschwendung halte, die auch noch Urlaubstage frisst, die viel besser verwendet werden könnten, versuche ich das positiv zu sehen. Immerhin bringt das neben dem Vorstellungsgespräch auch die theoretische Möglichkeit, sich dem zweiten Problem zu widmen.

Stein 2 – die Wohnungssuche. Die Situation ist Folgende: Mein Mann ist dazu verpflichtet, bis zum letzten Tag seines Vertrages im Land zu bleiben, damit alles ordnungsgemäß übergeben werden kann und der ganze Pipapo. Das heißt für uns aber nun, dass wir am letzten Tag des Monats in den Flieger steigen und am ersten Tag des neuen Monats in Deutschland ankommen werden. Ab dann wird sich keiner mehr für uns interessieren. Während bei der Ankunft in Südafrika die ersten beiden Wochen für so Kleinigkeiten wie die Wohnungssuche freigestellt wurden, wird ein solcher Luxus auf der Rückreise nicht gestattet. Warum? Nun ja, die meisten kehren eh in ihr Haus oder ihre Wohnung zurück und der Rest kann ja mal eben die den Eltern unterkommen. Oder? Moment. Das funktioniert nicht. Wir haben weder Haus noch Wohnung. Wir haben nicht mal mehr den Großteil unserer Wohnungseinrichtung. Also bliebe nur der Weg in den Schoß der Eltern, ob die nun wollen/können oder nicht. Allerdings wohnen diese 350 km vom neuen Job entfernt. Das würde dann ein langer Arbeitsweg. Vier Stunden für eine Strecke, dann acht Stunden Arbeit, dann vier Stunden. Sehr lustig. Dass das nicht gewollt sein kann ist klar.

Also versuchen wir aus einer Entfernung von 14.000 km eine Wohnung zu finden. Als wir nach Südafrika gekommen sind, hat sich die Wohnungssuche nicht als Problem herausgestellt. Wir haben verschiedenen Makler angeschrieben, alle haben uns innerhalb von zwei Tagen diverse Wohnungen gezeigt und in die, die uns am besten gefallen hat, sind wir drei Tage später eingezogen. Bezahlt wird hier dann auch nur der Makler, der einem letztlich die Wunschwohnung vermittelt hat. Nett, oder? Klar, wusste ich, dass es in Deutschland etwas anders ausschaut. Dennoch hab ich mich frohen Mutes auf immobilienscout umgeschaut und fleißig Traumwohnungen rausgesucht. Man kann ja nicht früh genug anfangen, wenn ein sofortiger Einzug eh nicht gewährleistet wird. Die ersten Emails an Vermieter werden gleich gar nicht beantwortet. Sie werden bestenfalls als Witz und schlimmstenfalls als Scam abgestempelt. Daher sind wir zu Telefonanrufen übergegangen. Wenn wir Glück haben wird uns unsere Situation abgenommen. Was noch lange nicht heißt, dass wir eine Chance auf eine Wohnung haben. Bisher haben wir eher aus der Brust kommende Lacher geerntet. Selbst wenn alle benötigten Unterlagen gescannt und geschickt werden, so funktioniert es halt nicht. Ohne Besichtigungstermin geht nichts. Für einen solchen steige ich jetzt aber nicht in den Flieger. Also abwarten? Wie gesagt, nun versuchen wir Jobinterview mit Wohnungssuche zu verbinden. Ich hielt das jedenfalls für eine zwar stressige, aber dennoch gute Idee. Denkste Puppe. „Wenn sie einen Besichtigungstermin wollen, müssen sie schnell sein. Am besten noch am Tag nachdem die Anzeige für die Wohnung geschaltet wurde.“ Ugh. Ich seh uns schon in den ersten drei Monaten in einem ollen Hotelzimmer sitzen. Was noch in anderer Hinsicht spannend wäre. Da ich meinen Job erst zwei Wochen nach unserer Ankunft antreten werde, muss ich mich in den ersten beiden Wochen arbeitslos melden, um irgendwie versichert zu sein. Um mich beim Arbeitsamt melden zu können, muss ich einen Wohnsitz in der Stadt haben. Und das alles am ersten Tag meiner Ankunft. Ich freue mich jetzt schon auf die Diskussionen beim Einwohnermeldeamt und beim Arbeitsamt…Aber damit sind wir auch schon beim dritten Problem, dass sich derzeit stellt.

Stein 3- der Umzug an sich. Nach Südafrika auszuwandern war einfach. Drei Koffer im Gepäck und ein Paket auf dem Weg. Damit war alles geklärt. In der Zwischenzeit hat einiges den Geist aufgegeben oder wurde verschenkt, aber es ist natürlich auch neuer Kram hinzugekommen, den man aus Sentimentalität gerne mit nach Deutschland nehmen würde. Ein oder zwei Pakete werden unvermeidlich sein. Das Paket nach Südafrika hatte Pi mal Daumen 130 € gekostet und war damit noch verschmerzbar, gemessen an seinem prallen Gewicht von 30 Kilogramm. Mit etwa demselben Preis hatte ich auch für die Rückreise gerechnet. Recht naiv. Daher ein kleiner Auszug aus meinem Besuch bei der vertrauten DHL gestern.

Die DHL sitzt am anderen Ende der Stadt in einem winzig kleinen Gewerbegebiet und es gibt eine einzige Angestellte, die sich mit dem Versand von Einschreiben, Päckchen und Paketen in die Welt beschäftigt. Dementsprechend lang wartet man. Wenn wie gestern nur eine Person vor einem steht, kann man schon tief durchatmen. Das heißt man muss im Höchstfall so fünfzehn, zwanzig Minuten warten. Selbst wenn man nur eine Auskunft möchte, denn die Preislisten sind nirgends im Internet zu finden. Ich verbringe die Wartezeit damit, mir die Unternehmensgeschichte von DHL durchzulesen und bin ganz optimistisch. Mensch, die liefern ja echt überall hin. Die müssen wissen, was sie tun. Also trage ich meine Frage vor: ein Paket, dreißig Kilo, nach Deutschland. Die Dame wird etwas unruhig. Mit solchen Anfragen wird sie nicht häufig belegt. Sie kramt Listen aus dem Schrank und blättert wild darin herum. Dann kommt ein Taschenrechner ins Spiel (was noch gar nichts heißt- ich hab hier schon Leute 4+7 in den Taschenrechner eingeben sehen) und es wird weiter wild vor uns zurückgeblättert. Der Taschenrechner läuft heißt. Und dann kommt eine Antwort: „Ich kann das jetzt nicht auf den Rand genau sagen, nur einen Richtwert, der aber wahrscheinlich noch höher wird, wenn wir de Maße des Pakets kennen.“ Okay, raus damit. „Das wären dann 12 000 Rand.“ Es wird still im Raum, denn ich rechne mal eben in Euro um. Moment, kann das sein. 750 Euro? Für ein Paket? Ich frage noch einmal nach. Ja, sagt sie. International ist halt teuer. Für mich bleibt die Zeit kurz stehen. Denn ich bin in meinem Kopf und überlege mir, was ich mit dem Geld machen könnte. Ich könnte damit beispielsweise ein Flugticket nach Deutschland und zurückkaufen und mein Paket quasi begleiten, um sicher zustellen, dass es schnell und unversehrt in Deutschland ankommt. Dabei hätte ich am Ende sogar noch Geld über. Oder ich könnte meine ganzen Klamotten einfach verschenken und das Geld nehmen, um mich in Deutschland neu einzudecken. Sind ja eh fast nur Sommerklamotten, die ich hier habe. Wie oft werde ich die in Deutschland schon brauchen? Beim Gedanken daran, dass ich ursprünglich mit zwei Paketen gerechnet habe, wird mir anders und ich fange gedanklich an auszusortieren: Bücher, Geschirr, Souvenirs. An der Stelle muss ich sagen, dass die Pakete vom Arbeitgeber meines Mannes bezahlt würden. Bis zu hundert Kilo pro Person. Das wären dann 4.500,00 €. Für ein paar Pakete voller abgetragener Kleidung, Sentimentalitäten und Souvenirs. Das muss doch ein Witz sein. Da wäre der Welt doch mehr geholfen, wenn ich den Kram hier spende und ich die Hälfte, ach was sag ich, ein Viertel des Geldes nehme, um mir die drei Hosen und vier Pullover neu zu kaufen. Aber das geht natürlich aus Abrechnungsgründen nicht. „Wollen Sie das Paket jetzt versenden?“ weckt mich die Dame hinter dem Tresen auf. Nein, danke.

Wie man sieht: Die Vorbereitungen laufen. Schlecht.

Natures Valley – Hiking heaven

path

(english version below)

Der Tsitsikamma Nationalpark ist bekannt für seine schroffen Felsen und das wilde Meer. Täglich stürmen hunderte Touristen in den Park, um an der Küste zu sitzen und dabei zuzusehen, wie Wassertonnen gegen schwarze Felsen rauschen und dann meterweit in die Höhe spritzen. Die Stärke und Unberechenbarkeit der Natur wird einem hier deutlich und man fühlt sich ein bisschen klein. Jedenfalls geht es mir so, immer wenn ich die Weite dieses Meeres oder die Tiefe des Alls sehe. Beides ist für mich in etwa gleich surreal und ungreifbar. Beides wirkt so lebensfeindlich. Steht man auf einer der Hängebrücken in Tsitsikamma, ist man umringt von schwarzen Felsen, die scharfkantig in die Höhe ragen. Auch der Boden in Küstennähe ist übersät davon. Am Meeresboden hingegen liegen kiloschwere, kugelrunde Steine die laut herumgrollen, wenn Wellen über sie hinüber schießen. Die Wellen sind so gewaltig, dass Schwimmen hier lebensgefährlich ist. Dennoch kann man von den Brücken verschiedene Fische, Rochen und manchmal sogar Haie beobachten, die in den Tiefen tollen, als wäre es der Himmel auf Erden. Kurzum, allein das Meer hier ist faszinierend. Es gibt daher auch ein paar Wanderwege, die entlang der Küste gehen und den Blick entweder auf einen Wasserfall freigeben, oder auf die Berge hinaus führen, von denen man meilenweit in den Horizont starren kann. Das alles klingt wunderschön und ist es auch. Allerdings ist es mit hunderten Touristen um einen herum weniger gemütlich. Daher haben wir uns in eine Ecke verkrümelt, die auch noch Bestandteil des Parks ist, in die sich aber nur in Ausnahmefällen ein Tourist verkrümelt.

Diese kleine Ecke heißt Nature‘s Valley und liegt etwa 20 Autominuten vom Tsitsikamma Parkeingang entfernt. 50 kleine Häuschen, ein Restaurant und ein kleiner Shop liegen hier gemütlich an der Mündung des Groot Rivers. Es ist die Endstation vom Ottertrail, der 44 Kilometer entfernt beginnt und der den Ruf hat einer der schönsten Wanderwege der Welt zu sein. Sein Ruf führt allerdings dazu, dass er bereits Monate vorher ausgebucht ist. Denn da er entlang der Küste geht, an der keine Straße weit und breit zu sehen ist, und da er über fünf Tage gewandert werden soll, sind die paar Häuschen, die auf der Strecke zu finden sind, heiß begehrte Unterkünfte. Für diejenigen aber, die entweder zu spät mit der Planung dieser Wandertour begonnen haben, oder die einfach nur einen Tagesausflug suchen, hat Nature‘s Valley mehrere Wanderwege zu bieten, die sich ebenfalls nicht zu verstecken brauchen. Diese sind zwischen 4,8 und 17 Kilometer lang und geeignet für Anfänger und Fortgeschrittene. Mein Mann und ich hatten großes Glück mit dem Wetter, da es zwar warm, aber nicht allzu heiß war, sodass wir drei der Touren erlaufen sind: Den Groot River Trail, den Kalanderkloof Trail und den Salt River Mouth Trail. Zwar fassen die insgesamt eine Länge von 20 Kilometern, aber das war ganz gut in 5-6 Stunden zu machen. Besonders gefallen hat mit der Salt River Mouth Trail, von dem ich euch ein paar Fotos mitgebracht habe. Einzig und allein vom Farmer, der seine Schafe am Stand spazieren geführt hat, habe ich keine Bilder machen können. Ich war damit beschäftigt meine Hände in ihrem flauschigen Fell zu vergraben.

The Tsitsikamma Nationalpark is known for its rough cliffs and wild sea. Hundreds of tourists are visiting this place every day, just to sit along the coast and to watch the tons of water rushing against the black cliffs and then spilling in the air. It´s not hard to be reminded of the nature’s strength and unpredictability. Whenever I come here, I feel a little small seeing the width of this sea. It’s like watching the stars and the universe. Both has something surreal and untouchable. Both seems to be hostile to life. If you stand on one of those suspension bridges in Tsitsikamma you are surrounded by black sharp-edged cliffs soaring into the sky. The ground along the coast is covered with them. The bottom of the sea on the contrary is covered with huge and heavy tubby stones that move loudly when the waves crush above them. The waves are so strong, that it is too dangerous to swim here. However, you can see hundreds of fish, rays and even sharks swimming below you, acting as if there is no better place to be. In a nutshell – this sea is fascinating. Additionally, there are some hiking paths along the coast that either lead you to a waterfall or up the hills to a viewpoint, where you are able to stare at the horizon that is miles away. That sounds amazing and it is. But with hundreds of tourists surrounding you, it is the opposite of cozy. That’s why my husband and I slipped off to a place that still is a part of the Nationalpark but where tourists are rarely seen.

This place is called Nature’s Valley and situated at the sea around 20 driving minutes from the National parks official entrance. About 50 small houses, a restaurant and a small shop boarder the lagoon of the Groot River. It is the final destination of the Otter trail, that starts 44 kilometers far off and which is supposed to be one of the most beautiful hiking tracks in the world. Due to its reputation however, the accommodations along the path are fully booked even months ahead. Since the track leads along the coast, without any street close-by, the few accommodations along the way are highly coveted. For those who either forgot to plan ahead or who only want to hike for a day, Nature’s Valley has some tracks to offer that are as beautiful. They are between 4.8 and 17 kilometers long and cover everything for beginner to advanced hikers. My husband and I were very lucky – the weather was warm but not to hot, so we could three of the offered hikes: The Groot River Trail, the Kalanderkloof Trail, and the Sal River Trail. Even though this amounted a distance of 20 kilometers, it was easily achievable in 5 to 6 hours. I liked especially the Salt River hike from which I want to show you some pictures. The farmer, who took out two of his sheep to see the sea, is the only one I have no pictures from at all. I was occupied burying my hand in their soft fur.