Meeting Hippos in St. Lucia

Hipps

(english version below)

Bevor es in ein paar Wochen zurück nach Deutschland gibt, wollte ich noch zwei Dinge sehen. Eines davon waren die Nilpferde in St. Lucia. Seit ich das erste Mal von diesem kleinen Ort gehört habe, der gerade einmal sechs Straßen hat in denen nicht nur Einwohner und Touristen Platz finden müssen, sondern in auch Nilpferde, hat es mich in den Fingern gejuckt eine Reise dort hin zu buchen. Von Port Elizabeth nach St. Lucia sind es allerdings mal locker 1500 Kilometer, sodass ein Wochenendausflug nicht wirklich möglich war. Ein Wochenende hätte gerade mal für die Anreise gereicht. Aber da ich wochenlang davon geschwärmt habe, dass es tatsächlich einen Ort auf der Erde gibt, an dem Nilpferde völlig frei sind und im Einklang mit Menschen leben, stand relativ schnell fest, wohin die diesjährige Weihnachtsreise geht.

Fährt man nach zwei Tagen Anfahrt in die Stadt ein, sieht man als Erstes zahlreiche Warnhinweise und –schilder: Achtung, hier leben Nilpferde. Seid vorsichtig, wenn ihr nach Einbruch der Dunkelheit unterwegs seid. Habt Taschenlampen dabei. Dass diese Hinweise ernst zu nehmen sind, wird von unserer Herbergsmutti auch sofort noch einmal unterstrichen. Dass unsere Urlaubsvorbereitung nicht soweit gereicht hat, lässt ihre Stirn kräuseln. Hm, dann geht es für uns wohl abends nicht mehr ins Restaurant. Oder wir fahren mit dem Wagen, was angesichts der Straßendichte eigentlich lächerlich ist. Zwar gibt es kaum Vorkommnisse, bei denen einem Menschen etwas zuleide getan wurde, aber wir wollen nicht riskieren, einen grimmigen Dickhäuter in der Nacht zu überraschen. Dass die gemütlichen Gesellen sich abends aus dem Fluss heben, um im Stadtpark oder den offenen Vorgärten grasen zu gehen, ist kein Mythos, sondern nächtliche Realität. So konnten wir eines Abends eine Nilpferdmama mit ihrem jungen durch den Stadtpark stapfen sehen. Da halte ich dann doch lieber einen Sicherheitsabstand. Nichtsdestotrotz haben wir uns in den ersten Tagen direkt auf ein Boot begeben, um sie in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen. Auch am Flussufer sieht man gleich zig Warnhinweise. Der Fluss ist nicht nur das Heim hunderter Nilpferde, sondern auch von Nilkrokodilen und sogar Haien. Dass Haie in einem Fluss leben war mir neu, liegt aber daran, dass der Fluss sich seit Jahren nicht mehr mit dem Meer verbunden hat, und den Haien der Weg zum Meer verschlossen war. Wenn man sich für dennoch für eine solche Tour entscheidet, sollte man ein bisschen wählerisch sein. Wir hatten ein kleines Boot, auf dem zehn Leute zu Gast waren und auf dem man prima mit den Guides quatschen und sie auch mal bitten konnte, das Boot zu wenden, um ein besseres Licht zum Fotografieren zu bekommen. Während wir allerlei Fragen stellen konnten, wurden wir von Gondeln überholt, die locker das sechsfache an Touristen auf den Booten hatten und auf denen ein dementsprechendes Gedränge entstanden ist, sobald ein Nilpferd oder ein Krokodil gesichtet wurde. Klar, wir wurden gewarnt, dass unsere Tour dafür teuer sein würde. Aber eine kurze Recherche hat ergeben, dass der Preisunterschied gerade mal fünf Euro macht – das leg ich gerne drauf, wenn ich dafür eine gemütliche Tour bekomme.

 

Wer Krokodile übrigens aus der Nähe sehen möchte sollte unbedingt ins Croc Center in St. Lucia gehen. Allerdings sollte unbedingt eine Tour gebucht werden, da man ohne in zehn Minuten durch sein kann, während man in einer Tour mit Johann gute zwei Stunden mit Informationen gefüttert wird. Allein die Nilpferde zu sehen, hätte mich schon glücklich genug gemacht, um diesen Urlaub als gelungen zu betrachten. Ich wusste aber nicht, was die Ecke noch so alles zu bieten hat. So sind wir einen Abend auf Tour gegangen, um die Lederschildkröte zu sehen, die dort in den südafrikanischen Sommermonaten ihre Eier ablegt. Die Tour startet abends um sieben Uhr und endet irgendwann zwischen eins und zwei in den Morgenstunden. Warum? Nun ja, der Strand, den sich die Wasserschildkröten ausgesucht haben, liegt am Cape Vidal, circa dreißig Kilometer von St. Lucia entfernt. Der einzige Weg zum Cape führt durch einen Game Park. Also verbringt man die ersten Kilometer damit, in der letzten Abendsonne nach Wildtieren Ausschau zu halten. Damit hatten wir wirklich ein unglaubliches Glück. Die ersten Nilpferde und Nashörner waren unterwegs und selbst ein Leopard ist ein paar Meter vor unserem Wagen hergetrottet. Dieses Mal hatten es mir aber insbesondere die kleinen Tiere angetan, die wir gesehen hatten. Noch nie zuvor hatte ich freilebende Stachelschweine, Buschbabys oder gar Pygmäenchamäleons gesehen. Letztere hatte ich überhaupt noch nie gesehen. Es ist mir ein Rätsel, wie unserer Fahrer dieses kleine Lebewesen in der pechschwarzen Nacht aus dem Auto überhaupt gesichtet hat. Doch plötzlich machte er eine Vollbremsung, stieg aus dem Auto und holte einen Ast, den er mir zeigte. Erst beim zweiten Mal hinschauen sah ich das kleine Wesen, das so groß wie mein halber Zeigefinger war. Ich bin gar nicht mehr geworden vor Faszination. Mit den Schildkröten hatten wir leider weniger Glück. Einmal am Cape Vidal angekommen, führt die Tour weitere zwölf Kilometer am Strand entlang. Mittlerweile war die Nacht aber rabenschwarz. Dicke Wolken hatten kein Sternenlicht durchgelassen und auch ein dreißigsekündiger Versuch ein Bild vom Strand aufzunehmen führte nur dazu, dass ich jetzt stolzer Besitzer eines Bildes voller schwarzen Rauschens bin. In dieser Dunkelheit eine eierlegende Schildkröte zu finden ist natürlich eine Herausforderung. Auch wenn diese zweieinhalb Meter lang ist und 700 Kilogramm auf die Waage bringen kann. Trotz aller Mühen haben wir nur ein Nest gefunden. Aber nun gut, das ist die Natur.

 

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Ein paar der verregneten Tage hatten wir in den Gameparks verbracht, von den St. Lucia umringt ist. In direkter Nähe sind die western und eastern shore Parks. Im Letzteren ist es sogar möglich zu wandern, was wir an einem Morgen auch getan haben. Allerdings nicht, ohne uns einen ausgebildeten Guide mitzunehmen. Um größte Gefahren zu vermeiden, ist das Wandern nur im in einem kleinen Teil des Parks erlaubt, der durch ein Gitter abgetrennt ist. So wird verhindert, dass die großen Tiere wie Elefanten, Nashörner oder Büffel durchkommen und Wanderer überraschen. Kleinere Tiere aber kommen problemlos auf die andere Seite. Unter kleinere Tiere fallen auch Leoparden, wie mir klar wird, als wir über Leopardenspuren stolpern, die keine Stunde alt sein können. „Ja sicher kommen die auf die andere Seite. Aber keine Sorge, die sieht man eher selten und außerdem tun die dir nichts.“ lacht uns unser Guide Greg entgegen, als wir zögerlich fragen, ob wir rennen sollten. Bei den Spuren ist es immerhin geblieben. Trotz Gregs Zuversicht wollte ich dieses Aufeinandertreffen vermeiden. Ich meine, ich wäre nicht ruhig geblieben. Sicherer fühlte ich mich später in unserem Auto. Jedenfalls was die Tiere angeht. Das Wetter hatte die Straßen mitunter aber in Flüsse verwandelt, sodass wir zwischenzeitlich bangten, im Schlamm stecken zu bleiben. Dass das keine unbegründete Sorge war, konnte wir später sehen, als wir von einer Anhöhe einen Wagen beobachteten, der versuchte, sich aus einem der Flüsse zu befreien. Wir jedenfalls hatten Glück uns rechtzeitig aus der Ecke, in der man einen 4×4 haben sollten, gemacht zu haben, um die Tiere von etwas weniger anfälligen Teerstraßen aus zu beobachten.

Die Sonnentage haben wir am Meer verbracht. Gerade am Cape Vidal kann man wunderbar schnorcheln. Das Wasser ist klar und selbst in unmittelbarer Ufernähe sieht man bunte Fische und Korallen. Allerdings ist die Strömung unglaublich stark. Selbst an Stellen, an denen ich noch locker stehen kann und mir das Wasser nur bis zum Bauchnabel geht, kann einen der Brandungsrückstrom ohne Probleme aufs Meer heraus ziehen. Regelmäßig gehen hier Touristen verloren, die die Wucht des Wassers unterschätzen. Daher haben wir uns nur an einem kleinen Teil des Capes zu schnorcheln getraut, an dem alte Wrackteile und große Steine einen großen Teil der Strömung abschwächen. Selbst hier wimmelte es nur so von kleinen Fischen. Um etwas größere Tiere zu sehen, sind wir einen Tag nach Sodwana Bay gefahren, da man sich dort ein wenig aufs Meer fahren lassen kann, um nicht nur in knietiefen Wasser zu schnorcheln. Sodwana Bay ist ein Taucherparadies! Man muss nur ein paar Kilometer aufs Meer hinaus fahren, um ein riesiges Riff zu finden, in dem allerlei bunte Fische und selbst Meeresschildkröten herumtoben. Darüber hinaus streifen Walhaie die Ecke auf ihrem Rückweg aus dem Norden. Natürlich hätte ich nur zu gern einen Walhai gesehen, da ich diesen schon eine Weile auf meiner Löffeliste habe. Zwar hatten wir damit kein Glück, dafür hat uns beim Schnorcheln aber ein Schwarm Delfine besucht. Zunächst dachte ich, dass sie nur mal kurz vorbeischauen, aber sie sind fast eine halbe Stunde bei uns geblieben, haben uns neugierig beguckt und geschaut, ob wir genauso schnell schwimmen, können wie sie. Das werde ich wohl mein Lebtag nicht vergessen.

english version:

 

Before going back to Germany in a few weeks, I wanted to see two things. One of them were the hippos in St. Lucia. Ever since I first heard of this small town, which has just six streets and that home to not only residents and tourists, but also hippos, I was tempted to book a trip. It’s 1,500 kilometres from Port Elizabeth to St. Lucia, hence a weekend trip was not really possible. A weekend would have just been enough for the journey itself. But since I have been raving for weeks about the fact that there really is a place where hippos are completely free roaming and live in harmony with humans, it was relatively quickly decided where this year’s Christmas trip would go.

If you drive into the city after two days of travelling, you will see numerous warnings and signs: Attention, hippos live here. Be careful when you’re on your way after dark. Have flashlights with you. Our hostel mum immediately underlines the fact that these signs are to be taken seriously. The fact that our holiday preparations didn’t reach far enough to pack a flashlight made her forehead curl. Well, then we won’t be able to go to the restaurant in the evening. Or we can drive the car, which is actually ridiculous in view of the road density. There are hardly any incidents in which a person has been harmed, but we do not want to risk surprising a grim pachyderm at night. The fact that the cosy companions rise out of the river in the evening to graze in the city park or open front gardens is not a myth, but a nocturnal reality. One evening we could see a hippo mom and her calf stomping through the city park. I’d rather keep a safe distance. Nevertheless, in the first few days we went straight to a boat to see them in their natural environment. Also on the banks of the river you can see a lot of warnings. The river is not only home to hundreds of hippos, but also to Nile crocodiles and even sharks. Sharks living in a river was news to me, but it’s because the river has not been connected to the sea for years, and the sharks were trapped. If you decide to go on such a tour, you should be a bit picky. We were on a small boat with a total of ten guests . You could chat with the guides and ask them to turn the boat around to get a better light for taking pictures. While we were able to ask all sorts of questions, we were overtaken by gondolas, which easily had six times as many tourists on the boats and on which a corresponding crowd arose as soon as a hippopotamus or a crocodile in sight. Sure, we were warned that our tour would be expensive. But a short research has shown that the difference in price is only five euros – which I will gladly add if I get a comfortable tour for it.

To see the hippos would have made me happy enough to consider this holiday a success. But I didn’t know what else the corner has to offer. So we went on tour one evening to see the leatherback turtle, which lays its eggs here during the South African summer months. The tour starts at seven o’ clock in the evening and ends sometime between one and two in the morning. Why? Well, the beach chosen by the turtles is located at Cape Vidal, about thirty kilometres from St. Lucia. The only way to the cape is through a game park. You spend the first kilometres looking for wildlife in the last evening sun. We were really very lucky with that. The first hippos and rhinos were on the way and even a leopard trotted a few meters in front of our car. This time, however, I was particularly impressed by the small animals we encountered. Never before had I seen free-living porcupines, bush babies or even pygmy chameleons. I had never seen the latter anywhere before. It is a mystery to me how our driver saw this little creature in the pitch-black night out of the driving car. But all of a sudden he stopped, got out of the car and got a branch that he showed me. It took me a while until I saw the little creature that was as big as my half index finger. Unfortunately, we were less lucky with the turtles. Once we arrived at Cape Vidal, the tour continued for another twelve kilometres along the beach. Meanwhile the night was pitch black. Thick clouds had not let any starlight through and even a thirty-second attempt to take a picture of the beach resulted in me being the proud owner of a picture full of black noise. Finding an egg-laying turtle in this darkness is of course a challenge. Even if it is two and a half metres long and can weigh 700 kilograms. Despite all our efforts, we have only found one nest. But all right, that’s nature.

A few of the rainy days we had spent in the game parks. The western and eastern shore parks are nearby. In the latter it is even possible to hike, which we did one morning. But not without taking a trained guide with us. In order to avoid the greatest dangers, walking is only allowed in a small part of the park. It is separated by a grid. This prevents large animals such as elephants, rhinos or buffaloes from getting through and surprising hikers. Smaller animals, however, can easily reach the other side. Smaller animals also include leopards, something I realized when we stumbled over leopard tracks that couldn’t be older than an hour. ‘Sure, they’ll come on the other side. But don’t worry, you rarely see them and they won’t hurt you.’ our guide Greg laughed at us when we hesitantly asked if we should run. At least we only saw the tracks. Despite Greg’s confidence, I wanted to avoid a clash with a leopard. I doubt that I would have stayed calm. I felt safer in our car later. At least as far as the animals are concerned. The weather had turned some of the roads into rivers, so we were afraid to get stuck in the mud. That this was not an unjustified concern as we could witness later when we saw a car from a hill trying to free itself from one of the rivers. In any case, we were lucky to have made it out of the 4×4 corner in time, to watch the animals from a little less vulnerable tarred road.

We spent the sunny days by the sea. Especially at Cape Vidal you can snorkel wonderfully. The water is clear and even close to the shore you can see colourful fish and corals. However, the current is incredibly strong. Even in places where I can still stand and the water only reaches my navel, the rip current can pull you out to the sea without any problems. Tourists who underestimate the force of the water are regularly lost here. That’s why we only dare to snorkel on a small part of the cape, where old wreck pieces and large stones weaken a big part of the current. Even here it was teeming with small fish. To see some bigger animals, we went to Sodwana Bay for a day, because you can go to the sea to snorkel not only in knee-deep water. Sodwana Bay is a diving paradise! You only have to travel a few kilometres out to the sea to find a huge reef where all kinds of colourful fish and even turtles romp around. In addition, whale sharks roam there on their way back from the north. Of course, I would have loved to see a whale shark, because I have had it on my bucket list for a while. Though we had no luck with it, but a swarm of dolphins visited us while snorkeling. At first I thought that they just stopped by for a moment, but they stayed with us for almost half an hour, curiously looking at us and checking out if we swim just as fast. I won’t forget that day of my life.

Things to do in Port Elizabeth No. 32: eat at the Food Trucks in the Baakens Valley

Friday

(english version below)

Einmal im Monat ist die Wiese im Baakens Valley mit Trucks zugeparkt und ab vier Uhr nachmittags kann man sich den Bauch mit allerlei Schleckereien vollschlagen. Allerdings muss man auch schnell sein, denn es gilt ein bisschen die Devise: Wer zuerst kommt, isst zuerst. Auch wenn der Truck Friday bis 21 Uhr geöffnet ist, sind nicht alle Truckbesitzer darauf vorbereitet, hungrige Mäuler bis in den Abend hinein zu versorgen. Wenn man daher wie ich, erst um acht mit einem knurrenden Magen aufschlägt, kann es daher gut sein, dass sich die Auswahl stark dezimiert hat. Vegetarische Currys jedenfalls kann man sich dann nicht mehr auf der Zunge zergehen lassen. Besser ist man gestellt, wenn man auch dem Fleische nicht abgeneigt ist. Der Südafrikaner liebt seinen Grill und sein Biltong, sodass man sich darauf verlassen kann, dass genügend Vorrat vor Ort ist, um bis in die Abendstunden versorgt zu werden. Auch Pizzen und Burger, Süßes und Flüssiges gibt es reichlich. Für die Stimmung sorgen Musiker aus der Stadt: Entweder wird live gesungen oder DJs legen auf. Die Musik fängt sich im Tal, das zu beiden Seiten von schroffen Felswänden umgeben ist. Für die Kleinen gibt es eine Hüpfburg und für die großen Shoppingmöglichkeiten abseits des Alltäglichen. Porzellan, Kleidung, Schuhwerk und Schmuck werden ein einer kleinen Halle am Rande des Trubels angeboten. Das Schönste am Ganzen ist, das jede Kleinigkeit vom gepressten Ananassaft bis hin Longboard alles in der Stadt hergestellt wird. Mit einem Kauf wird also keine Kette unterstützt, sondern ein städtischer Kleinunternehmer. Umso mehr Grund, sich dort einmal umzuschauen und den Abend ausklingen zu lassen.

Once a month there is the Food Truck Friday in the Baakens Valley and from four in the afternoon you can fill your belly with various delicacies. But you have to be fast since the first one’s there will also be the first one’s served. Even though the Food Truck is open until nine in the evening not all of the Truck owners are prepared to feed hungry mouths until the evening. So if you turn up at eight, like I did, it can happen that your choice will be diminished. At least vegetarian curries can’t be enjoyed at that time anymore. But luckily it is different, if you are not a vegetarian. The South Africans love their braai and their Biltong so that you can be almost sure that their will be enough until the very last minute of the evening. Also pizzas and burgers, sweets and drinks are plenty. The mood is cheered up by musicians: Either singers sing live or DJs put on some music. There are jumping castles for the little ones and shopping opportunities for the bigger ones. In a small plant near the trucks porcelain, clothes, shoes and jewelry is sold. And the best thing: all of the venders are locals. So with a purchase you don’t support big chains. One reason more to spend a nice evening here.

Swimming with seals – again

swimming

We have done it before – snorkelling with seals in Plettenberg Bay. It is an amazing experience! We had to do it again. Twice. At the moment there are so many curious cubs in the water and they all are so playful. Some of them are shorter than my leg. In the water they don`t fear you. On the contrary – they play in the water next to you and sometimes they come to you as if they ask you to play with them. It is marvellous!

 

Natures Valley – Hiking heaven

path

(english version below)

Der Tsitsikamma Nationalpark ist bekannt für seine schroffen Felsen und das wilde Meer. Täglich stürmen hunderte Touristen in den Park, um an der Küste zu sitzen und dabei zuzusehen, wie Wassertonnen gegen schwarze Felsen rauschen und dann meterweit in die Höhe spritzen. Die Stärke und Unberechenbarkeit der Natur wird einem hier deutlich und man fühlt sich ein bisschen klein. Jedenfalls geht es mir so, immer wenn ich die Weite dieses Meeres oder die Tiefe des Alls sehe. Beides ist für mich in etwa gleich surreal und ungreifbar. Beides wirkt so lebensfeindlich. Steht man auf einer der Hängebrücken in Tsitsikamma, ist man umringt von schwarzen Felsen, die scharfkantig in die Höhe ragen. Auch der Boden in Küstennähe ist übersät davon. Am Meeresboden hingegen liegen kiloschwere, kugelrunde Steine die laut herumgrollen, wenn Wellen über sie hinüber schießen. Die Wellen sind so gewaltig, dass Schwimmen hier lebensgefährlich ist. Dennoch kann man von den Brücken verschiedene Fische, Rochen und manchmal sogar Haie beobachten, die in den Tiefen tollen, als wäre es der Himmel auf Erden. Kurzum, allein das Meer hier ist faszinierend. Es gibt daher auch ein paar Wanderwege, die entlang der Küste gehen und den Blick entweder auf einen Wasserfall freigeben, oder auf die Berge hinaus führen, von denen man meilenweit in den Horizont starren kann. Das alles klingt wunderschön und ist es auch. Allerdings ist es mit hunderten Touristen um einen herum weniger gemütlich. Daher haben wir uns in eine Ecke verkrümelt, die auch noch Bestandteil des Parks ist, in die sich aber nur in Ausnahmefällen ein Tourist verkrümelt.

Diese kleine Ecke heißt Nature‘s Valley und liegt etwa 20 Autominuten vom Tsitsikamma Parkeingang entfernt. 50 kleine Häuschen, ein Restaurant und ein kleiner Shop liegen hier gemütlich an der Mündung des Groot Rivers. Es ist die Endstation vom Ottertrail, der 44 Kilometer entfernt beginnt und der den Ruf hat einer der schönsten Wanderwege der Welt zu sein. Sein Ruf führt allerdings dazu, dass er bereits Monate vorher ausgebucht ist. Denn da er entlang der Küste geht, an der keine Straße weit und breit zu sehen ist, und da er über fünf Tage gewandert werden soll, sind die paar Häuschen, die auf der Strecke zu finden sind, heiß begehrte Unterkünfte. Für diejenigen aber, die entweder zu spät mit der Planung dieser Wandertour begonnen haben, oder die einfach nur einen Tagesausflug suchen, hat Nature‘s Valley mehrere Wanderwege zu bieten, die sich ebenfalls nicht zu verstecken brauchen. Diese sind zwischen 4,8 und 17 Kilometer lang und geeignet für Anfänger und Fortgeschrittene. Mein Mann und ich hatten großes Glück mit dem Wetter, da es zwar warm, aber nicht allzu heiß war, sodass wir drei der Touren erlaufen sind: Den Groot River Trail, den Kalanderkloof Trail und den Salt River Mouth Trail. Zwar fassen die insgesamt eine Länge von 20 Kilometern, aber das war ganz gut in 5-6 Stunden zu machen. Besonders gefallen hat mit der Salt River Mouth Trail, von dem ich euch ein paar Fotos mitgebracht habe. Einzig und allein vom Farmer, der seine Schafe am Stand spazieren geführt hat, habe ich keine Bilder machen können. Ich war damit beschäftigt meine Hände in ihrem flauschigen Fell zu vergraben.

The Tsitsikamma Nationalpark is known for its rough cliffs and wild sea. Hundreds of tourists are visiting this place every day, just to sit along the coast and to watch the tons of water rushing against the black cliffs and then spilling in the air. It´s not hard to be reminded of the nature’s strength and unpredictability. Whenever I come here, I feel a little small seeing the width of this sea. It’s like watching the stars and the universe. Both has something surreal and untouchable. Both seems to be hostile to life. If you stand on one of those suspension bridges in Tsitsikamma you are surrounded by black sharp-edged cliffs soaring into the sky. The ground along the coast is covered with them. The bottom of the sea on the contrary is covered with huge and heavy tubby stones that move loudly when the waves crush above them. The waves are so strong, that it is too dangerous to swim here. However, you can see hundreds of fish, rays and even sharks swimming below you, acting as if there is no better place to be. In a nutshell – this sea is fascinating. Additionally, there are some hiking paths along the coast that either lead you to a waterfall or up the hills to a viewpoint, where you are able to stare at the horizon that is miles away. That sounds amazing and it is. But with hundreds of tourists surrounding you, it is the opposite of cozy. That’s why my husband and I slipped off to a place that still is a part of the Nationalpark but where tourists are rarely seen.

This place is called Nature’s Valley and situated at the sea around 20 driving minutes from the National parks official entrance. About 50 small houses, a restaurant and a small shop boarder the lagoon of the Groot River. It is the final destination of the Otter trail, that starts 44 kilometers far off and which is supposed to be one of the most beautiful hiking tracks in the world. Due to its reputation however, the accommodations along the path are fully booked even months ahead. Since the track leads along the coast, without any street close-by, the few accommodations along the way are highly coveted. For those who either forgot to plan ahead or who only want to hike for a day, Nature’s Valley has some tracks to offer that are as beautiful. They are between 4.8 and 17 kilometers long and cover everything for beginner to advanced hikers. My husband and I were very lucky – the weather was warm but not to hot, so we could three of the offered hikes: The Groot River Trail, the Kalanderkloof Trail, and the Sal River Trail. Even though this amounted a distance of 20 kilometers, it was easily achievable in 5 to 6 hours. I liked especially the Salt River hike from which I want to show you some pictures. The farmer, who took out two of his sheep to see the sea, is the only one I have no pictures from at all. I was occupied burying my hand in their soft fur.

A weekend in the Mountain Zebra Nationalpark – Part II

hiking

(english version below)

Letztes Jahr im Dezember haben mein Mann und ich zwei Tage im Mountain Zebra Nationalpark verbracht. Wir waren mit einem Camper unterwegs in die Drakensberge und hatten uns für einen Zwischenstopp bei Craddock entschieden. Der Mountain Zebra Nationalpark bot sich dafür perfekt an und da wir sogar noch recht kurzfristig einen Campingplatz im Park bekommen hatten, war die Entscheidung eh schon gefallen. Womit wir damals nicht gerechnet hatten, war die Hitzewelle, die im Dezember über das Land schwallt. Hätte man sich zwar denken können, aber da wird in PE immer ein laues Lüftchen wehen haben, waren wir von den Temperaturen bei der Ankunft im Park geplättet. Anstatt gleich eine Tour durch den Park zu machen und nach allerhand Tieren Ausschau zu halten, sind wir kaum vom Campingplatz weggekommen. Es waren bald 35 Grad und kaum Schatten zur Verfügung. Die Luft stand und bei jeder Bewegung ist einem der Schweiß die Beine entlang gelaufen. An eine Tour in einem Wagen ohne Klimaanlage war daher nicht zu denken. Nur an Wasser, Eis und so wenig körperliche Aktivität wie möglich. Erst am nächsten Tag in den frühen Morgenstunden versuchten wir unser Glück. Aber da die Temperaturen bereits nach Sonnenaufgang die 20 Grad weit hinter sich gelassen haben, hatten wir im ganzen Park außer ein paar Löwenohren, die gerade im tiefen Gras verschwunden sind nichts gesehen. Keinen Vogel, keine Zebras, keine Antilopen und an weitere Großkatzen war schon gar nicht zu denken. Kurzum, ich war recht enttäuscht von unserem ersten Besuch dort und hatte nicht damit gerechnet noch einmal dort aufzuschlagen.

Warum haben wir uns dann dennoch entschieden einen erneuten Versuch zu wagen? Vor ein paar Wochen haben wir ein Pärchen bei einer Vogelbeobachtung getroffen, die das ganze Jahr über durchs Land reisen, um die besten Vogelsichtungen zu erhaschen. Ihrer Meinung nach sei der Mountain Zebra Nationalpark einer der besten Orte dafür. Nun gut. Das war im August. Schlaue Füchse wie wir nun sind haben wie diesmal das Wetter gecheckt und festgestellt, dass die Temperaturen im August tagsüber zwar warm sein können, mit hoher Sicherheit in der Nacht aber unter die zweistelligen Temperaturen sinken. Nun kann jeder denken was er will, aber in einem Land, das von Heizungen nur entfernt gehört hat und das auch von dichten Fenstern wenig hält, bekommt mich keiner in eine Unterkunft, in der ich nachts bibbernd unter einer leichten Sommerdecke liege und an nichts anderes denken kann, als an meine kalten Füße. Lieber warte ich noch bis zum Oktober. Wie sich herausgestellt hat, war das die beste Entscheidung schlechthin.

Das Wetter hat uns tagsüber mit leichten 25 Grad belohnt und die Temperaturen sind in der Nacht auch zweistellig geblieben. Wie ich erst vor Ort festgestellt habe, wären kühlere Nachttemperaturen gar nicht so schlimm gewesen, da die Unterkünfte im Park über einen offenen Kamin verfügen. Wer also an Feuerholz und Streichhölzer denkt, ist dort gut versorgt. Wer wie wir nicht daran denkt, sollte das nötige Kleingeld dabei haben, um beides im Shop des Parks zu erwerben. Ich gebe zu, dass wir es wahrscheinlich gar nicht benötigt hätten, aber ich liebe offene Kamine, das Knacken des Holzes und die heiße Luft auf den Armen einfach zu sehr, um nicht jede sich bietende Möglichkeit zu nutzen. Außerdem wurde es so auch schön mummelig im Schlafzimmer, da der Abzug vom Kamin klugerweise so gelegt wurde, dass er dort heizt. Ich war begeistert. Keine kalten Füße! Im Übrigen sind die Unterkünfte auch ok. Wer bereits in den Nationalparks genächtigt hat, weiß, dass die Häuschen in der Regel nicht vor Luxus strotzen, aber zumindest sauber und funktional sind. Das sollte jedem auch reichen, zumal man ja eh im Park ist, um Tiere zu sehen und nicht um den ganzen Tag auf der Couch abzuhängen. Das Einzige was mir gefehlt hat (ja, der Tourist hat immer was auszusetzen…) wäre ein Sonnenschutz auf der Terrasse gewesen, um den Blick von dort auf die Berge zu genießen. Wie es ausschaut, war ein solcher auch mal geplant – immerhin sind Holzstreben angebracht, die ein Sonnensegel oder auch eine Betonplatte locker halten könnten. Zum Glück haben wir immer eine extra Decke dabei, die kurzum zum Schattenspender umfunktioniert hat.

Nun aber zum Park an sich. Bei unserem ersten Besuch hatte ich keine Augen für die unglaubliche Schönheit dieser kargen und felsigen Landschaft. Man möchte kaum glauben, dass hier Hunderte von Tieren problemlos überleben können, ohne von Durst oder Hunger betroffen zu sein. Wenn man den Blick in die Ferne wirft, sieht man nichts, was das versprechen könnte: Kilometerweit schlängelt sich eine Straße durch eine trockene Landschaft, aus der hier und da mal ein paar Äste aus dem Boden ragen, die allerdings statt saftiger Blätter spitze Dornen tragen. Was die Landschaft charakterisiert sind die Berge und die flirrende Luft in der Ferne und die kniehohen hellbraunen Gräser, die sich wie eine wollige Decke über einen Boden aus Stein und rissiger Erde legen. Allein für diesen Anblick lohnt sich eigentlich schon ein Besuch. Dafür, und für die Erkenntnis mit, wie wenig die Natur auskommen kann. Denn fährt man die Straßen entlang entdeckt man Leben überall: Vögel trillern in den Ästen am Straßenrand oder picken in ganzen Schwärmen wer weiß was aus den Bodenritzen; Agamen sonnen sich auf den Felsen, Antilopen ziehen durch die Graslandschaft und die Zebras wälzen sich im trockenen Staub. Sicher, wir haben keine Großkatzen gesehen, aber dieses Mal war mir das völlig egal, da die Zebras für mich die Stars waren. Die Mountain Zebras am Cape sind die kleinsten Zebras, die es gibt. Ihre Ohren wirken für mich daher noch größer als so schon. Sie haben keine Schattenstreifen und einen schönen weißen Bauch. Noch dazu sind sie sehr fotogen. Ihre hellbraune Nasenspitze wirkt immer so, als würde die Sonne gerade darauf scheinen. Ich habe sie stundenlang beobachtet.

Frühaufsteher können im Park an einigen Aktivitäten teilnehmen. Ab fünf Uhr in der früh starten Wanderungen im Park, die einem Begegnungen mit kleinen und großen Tieren versprechen. Auch wer Höhlenmalereien sehen möchte, wird hier glücklich. Und natürlich gibt es auch Gamedrives für kleine Gruppen. Wir hätten gerne an einer Wanderung teilgenommen, wurden aber darauf hingewiesen, dass es nur einen Guide gibt. Wenn man daher ehrlich ist, ist das Angebot nicht so vielseitig, wie es auf der Internetseite wirkt. Für unsere Wanderung gab es daher keine Chance, da der Großteil der Parkgäste lieber in einem Wagen zu einem Geparden gefahren werden wollte, um dann mit diesem Fotos zu schießen. Nicht meins. Wir haben uns daher mit einer kleinen Wanderung von 4 Kilometern in der Nähe der Wohngebäude begnügt, die man prima auch ohne Guide vornehmen kann.

Die Abende im Park sind auch besonders schön. Wenn man sich nicht gerade eine Tasse Tee vor dem Kamin gönnt, kann man nach draußen gehen und die klare Nacht genießen. Da kaum städtische Besiedlung in der Gegend anzutreffen ist, wird der Nachthimmel nicht von Licht verschmutzt und man kann Tausende von Sternen über sich glitzern sehen. Wer ein Fernglas hat, sollte dieses unbedingt dabei haben und einen Blick in das All wagen.

Ach ja – die Vogelsichtungen waren wirklich prima. Mittlerweile bin ich bei 135 gezählten verschiedenen Arten.

 

Last year in December my husband and I spent two days in the Mountain Zebra Nationalpark. We were on holidays with a rented camper and were heading to the Drakensberg mountains. So we decided to have a break halfway and spend some time near Craddock. Since the park is close by and we were lucky enough get a campsite there it was decided. What we didn’t expect back then was the heatwave rolling over the country in December. Sure, we could have known that but since the wind always blows in PE we were flabbergasted by the heat when we arrived. Instead of going on a tour through the park and watch for game we weren’t even able to leave the campsite. It was 35 degrees without any tree that would provide shade anywhere. Due to the absence wind the sweat was running down our bodies the moment we moved. So we weren’t up to a drive in a car without any air condition. The only things we could think of were water, ice cream and resting. Only in the next morning we tried our luck by starting early for a game drive. But since the temperatures were rising far beyond 20 degrees already after sunset we weren’t lucky. We only saw some lion’s ears ducking down in the grass but other than that nothing. No bird, no zebra, no antelope and definitely no other big cats. In a nutshell: I was quite disappointed and not thinking that I will one day come back.

Why did we do it anyway? A few weeks ago we meet a lovely couple at a birding site. They were traveling though the country all over the year to get the best bird sightings. In their opinion the Mountain Zebra National park is one of best spots. Okay. But this was in August. Since we learned our lesson we checked the weather this time only to realize that it can be warm during the days in August but that the temperatures during the night will fall below a two digit number. Everybody can think what he wants, but I am not made for a cold night in a house without any heating, with windows that are not airtight and a blanket that is only helpful during summer nights. I won’t be able to think of anything else but my cold feet. So I rather wait until October. As it turns out, that was a wise decision.

During the day the temperatures blessed us with 25 degrees and they stayed over ten degrees even during the night. As it turned out, a colder night wouldn’t have been any harm since open fire places are built in every house in the park. Therefore, everybody who thinks of fire wood and some matches will be happy in the park. Those who, like us, forgot those can buy them in a tiny shop. To be honest, we wouldn’t have needed a fire but I love open fire places, the cracking sound of the fire wood and the hot air on my arms and therefore I wouldn’t miss an opportunity to use the fireplace. Additionally, it heated the bedroom thanks to a clever design: the air escape was built in the wall between both rooms. I was psyched! No cold feet! Apart from the houses were nice. Who has spent some night in the National parks before knows that accommodation does not offer any luxury but that the houses are clean and functional. That should be enough. Ultimately, you are there to see the animals anyway and not to spend the day on the couch. I missed only one thing (yes, the tourist always finds something to complain about.) and that was a sunroof over the patio to be able to sit there and enjoy the view of the mountains. It looks like something like that was planned when the houses where build because there is a wooden construction, strong enough to hold a board made of concrete. Luckily, we always have an additional blanket with us that was converted into a sunroof for two days.

But let’s get to the park itself. During our first visit I didn’t have an eye for the beauty of this sparse and rocky landscape. It’s hard to believe that this is home for hundreds of animals and none of them have to fear thirst or hunger. If you stare in to the distance you don’t see anything that could prove that: there is a street zigzagging through the dry landscape. Only a few branches are growing. But instead of fresh green leaves they are covered with thorns. The area is shaped by the mountains and the shimmering air in the far and the knee-high brown grass that looks like a woolen blanket covering the ground of rocks and cracked earth. This alone is worth a visit. This and the realization that nature sometimes needs so little. Because once you drive through the park you see live everywhere: Birds are singing in the trees along the roads or are in a swarm on the ground picking god knows what out of the cracks, little dragon lizards are sunbathing on the rocks, antelopes are wandering through the grass and zebras are rolling in the dry dust. Sure, we haven’t seen any big cats but this time that was no problem at all. The zebras were the stars. The Mountain Zebras of the Cape are the smallest zebra species in the world. For me the ears look even bigger. They don’t have any shadow stripes and nice white bellies. Additionally, they are photogenic. The golden tip of their noses always looks like the sun is shining on them. I watched them for hours.

Early birds can book quite some activities in the park. At five in the morning you can start hikes that provide a new perspective on small and big. Another hike takes you to cave paintings. And, of course, there are game drives. We would have liked to go on one of their guided hikes but we were told that they only employ one guide. So what seems like a huge offer on acclivities turned out as a promise that can not be fulfilled? Hence, there was no chance for our hike since most of the guests wanted to go on a cheetah tracking. For this ’activity’ the guide drives you to some cheetahs in the park. There you can step out of the car and take pictures of the cat from up close. Not my cup of tea. That’s why we decided for a small 4 km unguided hike within the park close by the housings.

The evenings are also very nice. If you are not sitting with a cup of tea in front of the fireplace have a look outside. Since there is nearly no settlement in the area the nights are not polluted by light and you are able to see thousands of shining stars. So don’t forget the binoculars and have a look into the space.

By the way the birding is really excellent here. So far I am at 135 different species I have seen in this country.