Things to do in Port Elizabeth No. 20: bowling

feet

(english version below)

Ich habe ja schon mal erzählt, dass uns Freunde fragten, was man hier so bei schlechten Wetter machen kann. An einem der verregneten Wochenenden, die hier ehrlich gesagt selten vorkommen, fragten wir uns das auch und ich warf einfach mal die Möglichkeit bowlen in den Raum. In Deutschland habe ich das immer recht gerne gemacht und wir hatten eine Bahn nicht weit entfernt von unserer Wohnung. Hier gestaltet sich das ein bisschen schwieriger. Die Google Suche hat ergeben, dass die Leute hier schon gerne bowlen, darunter meist aber etwas Anderes verstehen. Statt einer bahn mit zehn Pins am Ende, trifft man sich im Grünen und wirft zig schwarze Kugeln so nah wie möglich an eine weiße Kugel. So ganz habe ich das noch nicht verstanden und muss mich damit wohl noch einmal näher beschäftigen. Für einen verregneten Sonntag ist das jedenfalls nichts. Eine spezifischere Google Suche hat uns dann eine Bowlingbahn wie wir sie kennen ausgespuckt und so haben wir uns auf den Weg gemacht. Die Halle ist groß, aber gähnend leer und während es in deutschen Bowlingbahnen meist nach Pommes rieht, schlägt einem hier der Geruch abgestanden Rauchs ins Gesicht. Pommes gibt es hier genauso wenig wie eine kalte Cola. Auch die Frage nach Bowlingschuhen hat sich nach einem Blick über den Tresen erledigt. Sowas gibt es hier nicht – barfuß spielen ist Pflicht. Ich muss sagen, dass mich das kurz hat zögern lassen, da ich vor meinem imaginären Auge schon gesehen habe, wie ich einer der Kugeln auf meine Zehen fallen lasse. Ich bin sehr tollpatschig und mir ist so etwas durchaus zuzutrauen. Zu meinem zehnten Geburtstag war ich mit meinen Freunden auf einer Bowlingbahn und da ist die ein oder andere Kugel nicht auf der Bahn gelandet, sondern beim ausholen nach hinten statt nach vorne geflogen. Ich weiß, Bowlingschuhe würden mich im Zweifel nicht vor gebrochenen Zehen retten, aber sie geben doch ein sichereres Gefühl. Letztlich haben wir uns dafür entschieden, dem Ganzen eine Chance zu geben, wird die Gefahr des Kugelverlustes doch zumindest dadurch ausgeglichen, dass die Bahn dank fehlender Politur zumindest nicht die Bohne rutschig ist. Die Bahn erinnert eher an alte Turnhallenfußböden, inklusive der Dellen und schwarzen Wasserflecken. Es hat also einen ähm… historischen Charme, der nur leider überhaupt nichts nützt, wenn man versucht die Kugel über die Dellen ins Ziel zu schieben. Wir werden uns demnächst also etwas Anderes für die verregneten Sonntage finden müssen.

I once told you, that our friends wanted to know what we are doing during periods of bad weather. On one of those rare rainy Sundays we asked ourselves the same thing and I suggested to go bowling. I really liked doing this in Germany and we had a bowling centre close by. It is not that easy to find a centre here. A quick google search showed that the people here like to bowl, but we are talking of two different things. Instead of throwing a heavy ball towards ten pins you met in a garden and throw black balls as near as possible in the direction of a white ball laying on the ground. I have to admit that I haven’t understood that yet and might need to check that game out. However, this is not a game for a rainy Sunday. A closer google search came up with one bowling centre in our city and so we were on our way. The hall is huge but nobody seems to enjoy this game since we were the only ones there. Instead of the smell of chips it smells of old smoke. They don’t offer food or a cold coke here and when I looked behind the bar it became clear that offering bowling shoes is also not on the table. They don’t have anything like this here so you have to play barefoot. I hesitated since I immediately pictured me dropping the ball on my feet. I am very clumsy, hence this is a quite possible scenario. At my tenth birthday party I was at a bowling centre with my friends and there were some balls flying in the wrong direction. I know – bowling shoes wouldn’t prevent my toes from breaking but they give me a feeling of being safe. In the end, we decided to give it a try. The risk of dropping the ball was lowered by the floor that obviously not once in its whole life had a polish. Therefore, it wasn’t slippery at all. It reminded me of my old school gym where the floor looked the same including the dents and the black water stains. So yes, the center had a.. historic charm. But that didn’t help to get the bowl to the bowling pins. So I think we have to look for something else on rainy Sundays.

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