Things to do in Port Elizabeth No. 15: kajaking

feet

(english version below)

Mit dem Sommer kommen die Tage, an denen das Meer spiegelglatt und glasklar ist, der Wind alle viere gerade sein lässt und die Temperaturen kaum sinken. Der Morgen wird nicht mehr im dicken Pulli sondern mit einer lauwarmen Tasse Tee auf dem Balkon begonnen. Mittlerweile habe ich mich auch an die örtlichen Gewohnheiten angepasst und betrachte es als ausschlafen wenn der Wecker halb sieben anzeigt. Vor einem Jahr habe ich die Jogger noch für verrückt erklärt, wenn sie morgens in hunderten am Strand entlang laufen und heute drängele ich mich zwischen ihnen durch, um noch ein Kajak zu ergattern und die ersten Morgenstunden auf dem Meer zu verbringen. Zwar gehöre ich noch nicht zu den Geschickten, die leichtfüßig in ein Kajak einsteigen und davon paddeln, sondern brauch mehrere Versuche um letztlich nass bis zu den Schultern quer im Boot zu landen und muss mich dann noch gerade rollen. Aber ich genieße es, auf dem Meer zu sein und auch hunderte Meter vom Strand entfernt noch bis auf den Grund schauen und Fische beobachten zu können. Mehrere kleine Riffe glitzern bunt unter einem und rastende Kormorane lassen sich nicht von uns vorbeischippernden orangen Ungestümem irritieren, sondern halten weiter ihre Flügel in die Sonne. Auf dem Wasser scheinen alle wie eine große Familie zu sein. Andere Kajakfahrer fragen nach meinen Bildern und empfehlen mir Stellen mit bester Sicht auf Fische und Muscheln und Stand-up Paddler tauschen bei Neugier sofort Kajak gegen Bord und begleiten uns ein Stück. Selbst der Schnorchler, mit dem ich kollidiert bin nachdem wir beide von der Unterwasserwelt abgelenkt waren, war noch zu einem Plausch aufgelegt. Froh sei er, dass ich kein Hai sei sagt er, und dass wir uns unbedingt Schnorchel und Taucherbrille anschaffen müssen, um das ganze noch etwas mehr aus der Nähe betrachten zu können.

The summer brings days during which the sea is as smooth as glass, the wind is as calm as a millpond, and the temperatures are rising like the excitement before Christmas. Instead of starting the mornings in a warm sweater I hold a pot of lukewarm tea sitting at the balcony. By now I have adjusted to the local customs and call it late if I get up after half past six. A year ago I declared joggers mad, that ran in the mornings in groups of hundreds at the beach. Today I elbow my way through them to snatch one of the kayaks and spend the first hours of the day at the sea. Indeed I´m not one of those who jump in the kayak light-footed and paddle away but one of those who need more than one try just to land soaked and diagonally in the boat and still have to roll around to finally sit in it. But I really enjoy being on the sea and being able to look to the ground of the sea even far away from the beach. Out there, several riffs sparkle and resting cormorants don´t get irritated by us orange monsters but continue warming up their wings in the sun. Everybody here seems to be a part of a big family. Other kayakers ask for my pictures and tell me where to spot the nicest shells and fishes. Stand-up paddlers don´t hesitate to switch their boards with our kayaks and accompany us for a while. Even the snorkeler I collided with after we both were to much distracted by the sea life was up for a chat. He is happy that I am not a shark he tells me and that we must buy snorkels and goggles to watch everything from a closer distance.

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s