Things to do in Port Elizabeth No. 11: Hike in the Groendal Nature Reserve

feet

(english version below)

Nur durch Zufall habe ich von dem Naturreservat im Nordwesten der Stadt gelesen. Es gibt keine große Werbung für das Gebiet, geschweige denn Flyer oder Wegbeschreibungen. Da uns aber das Wanderfieber gepackt hat, haben wir entschieden, es auf einen Versuch ankommen zu lassen. Die Anfahrt führt an verschiedenen Townships vorbei, sodass man auf dem Weg den ein oder anderen Eselkarren kreuzt oder auch Esel am Straßenrand stehen sieht, die vor lauter Hunger alte Plakate von den Wänden knabbern. Irgendwann erreicht man das Ende einer Straße, die in keine Richtung weiter zu gehen scheint. An allen Seiten stapeln sich Müllberge, alte Plastikmöbel und Elektrogeräte. Das GPS sagt uns aber, dass wir auf dem richtigen Weg sind und nur noch ein paar Kilometer vor uns haben. Während wir noch rätseln, was es damit meinen könnte, kommt uns zwischen den Müllbeuteln ein Pickup entgegen und zeigt uns damit den Weg, den ich sonst als solchen wohl nicht wahrgenommen hätte. Zehn Minuten später erreichen wir das wirkliche Ende der Straße und fahren in einen kleinen Parkplatz ein. In einer Holzhütte warten zwei Ranger, die Wanderkarten für 70 Cent verkaufen und die Richtung weisen. Eigentlich sei es ganz einfach, immer dem Weg folgen, bis man am Monument ankommt und dann den Waldweg entlang, sagen sie. Wir sind trotz Karte schon nach zehn Minuten verloren, als wir an einer Weggabelung ankommen und vergebens nach dem Wanderwegzeichen suchen. Ein Weg erinnert an ein ausgetrocknetes Flussbett, der andere an einen Feldweg. Wir laufen beide Wege für einen Kilometer an und finden noch immer kein Zeichen, weswegen wir uns auf den Rückweg machen, um erneut nach dem Weg zu fragen. Unsere Verwirrung stößt auf Verwirrung seitens der Ranger. Wie kann man sich hier nicht zurechtfinden. Es gibt doch nur einen Weg. Das andere ist die Straße für den Jeep. Aha, das Flussbett ist also der Weg. Wir nehmen es erneut in Angriff und finden nach zwei Kilometern bergauf in praller Sonne auch das Monument, das Ausgangspunkt für zwei verschiedene Wanderwege ist. Einer ist ein Tagesmarsch von 16 Kilometern, der andere eine zweitägige Tour über 32 Kilometer und wir entscheiden uns für Ersteres. Es ist verdammt heiß und der Weg führt zunächst durch den Wald und dann entlang eines kleinen Flusses. Das Schönste ist, dass der man acht natürliche Pools passiert, in denen man sich abkühlen kann, was ich auch gern getan habe. Das Wasser ist glasklar und kalt, voller kleiner Fische und glitschiger Steine und unglaublich erfrischend. An ausgezeichneten Stellen gibt es sogar Trinkwasserqualität. Man kreuzt mehr Tiere als Menschen. Besonders einladend ist daher das Angebot, dass man bei Voranmeldung auch hier campen darf. Ich überlege ernsthaft, das in Anspruch zu nehmen.

 

english version:

It was only by accident that I found out about this nature reserve in the northwest of the city. There is neither any advertisement for this area nor handouts or directions. But since we started to like hiking we thought we should just give it a try. While driving there you pass different townships and might be able to see some donkey carts or even one of those hungry donkeys that try to eat old posters from the walls. At one point the street seemed to be at end, since we could only see trash, old plastic furniture, and electric equipment. But our GPS told us that we are right and need only to go a few more kilometers. While we are trying to figure out where to go a pickup drove between some of those old trash bags and therefore showed us the way, that I would not have recognized as such. Ten minutes later we arrive at a small parking space. Two rangers in a cabin sell maps of trails for ten rand and give directions. They say that it is very easy to find. Just follow the path until you reach the monument and then take the path through the forest. Despite our map we are lost after ten minutes when we reach a parting of ways and don´t find any sign. One path looks more like a dried out river bed, the other like a dirt road. We walk both for at least on kilometer and still don´t find any signs. So we decided to walk back to ask again. Our confusion creates confusion on the part of the rangers, since there is only one walking track. The other one is the road. Oh. Okay, so the river bed it is. We start again and reach the monument after two kilometers in the blazing sun. There to different paths start. One is over 16 kilometers and the other one over 32 kilometers. We decide for the first one. It is very hot and the path goes through a forest and later along a little river. The most beautiful thing is that you pass eight natural pools there, where you are allowed to swim and cool off. I did not hesitate to do so. The water is cool and crystal clear, full of small fishes and slippery stones. There are even some spots where it has drinking water quality. You see more animals than people here. The offer to camp here is therefore very inviting and I think about accepting it.

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