Drei Wochen, ein Leiden

Von mir gab es längere Zeit nichts zu hören. Warum?  Nach drei Wochen hat mich die etwas anhängliche Bronchitis, die ich mir in den herbstlichen Nächten eingefangen habe, doch noch ins Bett bekommen. Nachdem mein Hals aufgrund geschwollener Lymphknoten eher einer Luftpolsterfolie glich, hat mein Mann kurzerhand einen Termin beim Arzt gemacht und mich hin geschleppt. Das Ärztehaus glich der mir noch dunkel bekannten Polyklinik: ein riesiger Bau, hunderte Ärzte und alles auf zack. Nach der Herausgabe meiner Patientendaten wartete ich noch geschlagene fünf Minuten bis ich dran war. Nicht zu vergleichen mit den Besuchen bei meinem Hausarzt in Deutschland, bei dem ich vorsorglich immer einen Schmöker in der Handtasche hatte, da ich das Wartezimmer nie unter zwei Stunden Lesezeit verlassen konnte. Hier jedoch läuft es ein bisschen wie am Fließband. Genau 15 Minuten habe ich Zeit im Behandlungszimmer. Da meine Diagnose schnell gestellt ist, füllen wir diese noch ein bisschen mit Gerede über den anstehenden Iron Man, an dem mein Arzt ein paar mal teilgenommen hat.  Vor Ort bekomme ich noch eine Flasche Antibiotika und sechs bittere Pillen Cortison verabreicht. Und nun, ein paar Tage später, kann ich fast schon wieder tief durch atmen. Ich habe zwar nur ein paar Schnappschüsse, möchte euch aber trotzdem gerne zeigen, womit ich die letzten Wochen verbracht habe: Essen, zeichnen, häkeln, Wolle kaufen. 🙂 Ach und ich habe jetzt abends immer mal Besuch von einheimischen Tieren. 😉

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